Einer unserer Redakteure hat sich den neuen Star Trek-Film Into Darkness angesehen und hat sich dabei an die alten Star Trek-Filme erinnert. Warum? Das und wie ihm der Film gefallen hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Alex hat sich am gestrigen Dienstag (21.05.) ins Kino begeben um den neusten Star Trek-Film Into Darkness anzuschauen. Nachdem schon der letzte Star Trek-Film Die Zukunft hat begonnen einige Überraschungen mit sich brachte (Wir sagen nur: Leonard Nemoy und Praetor Shinzon), so darf man sich auch in der neusten Verfilmung J.J. Abrams auf Überraschungen und „Aha-Effekte“ einstellen.
Die Geschichte die hier erzählt wird, ist zum Teil den Originalen von Gene Roddenberry nachempfunden, jedoch durch Abrams „modernisiert“ und angepasst worden. Was auch der Entwicklung aus Star Trek 11 geschuldet ist. Hier hatte der Bösewicht „Shinzon“, durch eine Zeitreise die Geschichte verändert, um den jungen Kirk und seinen späteren Freund Spock auseinander zubringen und töten zu können. Dies hat nicht funktioniert und „Shinzon“ wurde geschlagen.
Im neuen Star Trek begegnen die beiden Freunde - die sich Anfangs über die Vorschriften streiten, weil Kirk die oberste Direktive verletzt (Keine Einmischung auf einem Planeten mit nicht-warpfähiger Bevölkerung) - im weiteren Verlauf einem Bösewicht, den alte Star Trek-Fans ebenfalls kennen dürften. Wer das ist? Das möchten wir an dieser Stelle nicht verraten, es soll sich ja lohnen in den Film zu gehen.
Der Bösewicht wird jedoch nicht der einzige sein, den die Crew des Raumschiffs Enterprise bezwingen muss. Sie treffen auf ein starkes Kampfschiff, welches es zu bezwingen gilt. Die Spannung im Film bleibt von Beginn an bestehen, auch wenn es kurze Phasen gibt, in denen sich die Handlung etwas verliert.
Wie in jedem Star Trek-Film sprudeln die Hauptdarsteller vor Witz, Ironie und Sarkasmus, was einige Lacher auf die Lippen zaubern dürfte. Nicht zu vergessen die Eingangs erwähnten Erinnerungen an die Originalen Star Trek-Filme, so zum Beispiel eine Szene, die aus Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock bekannt sein dürfte.
Der Film wurde in 3D produziert, welches auch gut zur Geltung kommt, hat eine Länge von 129 Minuten und ist freigeben ab 12 Jahren.
Fazit von Alex: Der Film gefällt mir von Beginn an, die Erinnerungen die der Film hervorruft zaubern mir ein Lächeln auf die Lippen und die ständigen Lacher lassen einem die Charaktere ans Herz wachsen. Vor allem wenn sich Spock und Kirk mal wieder über Vorschriften streiten. Ich kann den Film jedem Star Trek-Fan ans Herz legen, gerade wegen den genannten „Belohungen“.
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Alex | 22.05.2013 - 21:45 | 132 Views | 0 Kommentare Quelle: MovieMaze.de & CineStar Karlsruhe sowie eigene Erfahrungen
Spiele werden entwickelt um zu unterhalten. Es werden Drehbücher entwickelt, Geschichten erdacht und schliesslich auch erzählt. Meist sind diese Geschichten Fiktion - erdacht von Menschen, die dafür bezahlt werden. Soweit, so normal.
Dass ein Spieledesigner ein Spiel dazu nutzt, seine Kindheit zu verarbeiten, das ist neu. Nach Minecraft und Super Meat Boy das nächste Spiel, dass den Tester begeistert.
Indiespiele haben eine Vorteil. Der oder die Entwickler können machen, was sie wollen. Kein Publisher sitzt ihnen im Nacken, der aus irgendwelchen wirtschaftlichen Beweggründen irgendwelche Inhalte fordert. Kreative Freiheit wird großgeschrieben. So auch bei dieser Perle, die uns auf den Schreibtisch, bzw. auf unseren Steam Account flatterte.
Papo & Yo ist ein Action Adventure, basierend auf der Unreal Engine, welches im Sommer 2012 für die Playstation 3 erschien und im April 2013 seinen Weg auf den PC fand. Entwickelt wurde es von Vander Caballero. Schon bei Beginn des Spiels fällt dem geneigten Nutzer eine Danksagung ins Auge, die nachdenklich macht. Caballero widmet den Titeln seiner Mutter und seinen Geschwistern, die ihm geholfen haben das Monster in seinem Vater zu überleben. Nicht heilen. Nicht überwinden. Für ihn ging es ums Überleben.
Die Message des Spiels ist mehr als eindeutig. Ein Kind sitzt in einem Schrank, vor dessen Tür der betrunkene Vater wütet. Was bleibt dem Kind also anderes übrig, als sich in eine Traumwelt zu flüchten. Und schon findet man sich in der Spielwelt - einer etwas surreal wirkenden Darstellung einer heruntergekommen Wohngegend, die für mich wie eine Favela, eine Armensiedlung aus Brasilien aussieht. Diese Traumwelt sieht zwar nicht unbedingt hell und freundlich aus, aber hier in dieser Welt, hat der kindliche Protagonist das Sagen. Mit Magie kann er Dinge bewegen und sich durch die Levels "kämpfen". Optisch sieht das ganze teilweise richtig hervorragend aus, die Unreal Engine wurde sehr gut eingesetzt - auch wenn man natürlich keine grafischen Bombast Effekte im Stile eines Call of Duty erwarten darf. Allerdings zeigen sich auch markante Fehler - Clipping Fehler sind an der Tagesordnung und auch steuerungstechnisch hakelt es vor sich hin.
Allerdings spielen technische Unzulänglichkeiten bei einem Spiel wie diesem eher eine untergeordnete Rolle, hier zählt die Atmosphäre, die nur marignal erzählte Hintergrundgeschichte, die einen wirklich rührt. Der Vater, in der Fantasiewelt dargestellt von einem großem Monster, der eigentlich ganz brav ist, sich füttern lässt und einem hilft, aber zum unberechenbaren Feind wird, sobald er an einer Kröte (Alkohol) lutscht - und der Sohn, der die Hilfe des Monsters in Anrpuch nimmt, aber es letztendlich töten muss, um sein Ziel zu erreichen, also um im übertragenen Sinne, seinen Frieden zu finden.
Papa & Yo ist ein wundervolles Spiel, welches allerdings einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt. Spielerisch wie technisch ist es ein durchschnittliches Spiel, mit Fehlern behaftet und eher primitiv. Emotional gesehen, ist Papo & Yo allerdings ein Meisterwerk, welches man sich unbedingt mal zu Gemüte führen sollte.
Das meist verkaufte Spiel aller Zeiten bekommt eine Fortsetzung. EA kündigt "Die Sims 4" an - und hat sich scheinbar den Shitstorm der letzten Wochen zu Herzen genommen.
Spieleriese Electronic Arts beherrscht im Moment die Schlagzeilen wie keine andere Firma. Ein katastrophaler Launch und schwerwiegende Fehler bei Sim City, fragwürdige Geschäftsgebahren, Star Wars Lizenzkauf von Walt Disney und nun die Ankündigung von Die Sims 4.
Die Ankündigung von Die Sims 4 löste natürlich umgehend ein großes Echo in der Community aus - verständlicherweise. Die einen freuen sich auf einen neuen Teil der beliebten Lebenssimulation, die anderen malen nach dem Sim City Debakel mehrere Teufel an die Wand.
Man kann diese Ankündigung natürlich zwiespältig sehen - statt ein neues Spiel anzukündigen, sollten Electronic Arts und Maxis lieber mal Sim City reparieren. Eine Meinung, die wir teilen. Maxis arbeitet zwar an Patches für Sim City (Patch 3.0 erscheint im Kürze), allerdings mit eher wenig Erfolg, Sim City krankt immer noch an massiven Fehlern und Logiklücken. Auf der anderen Seite ist ein neues Die Sims Spiel eine Chance, wieder für positive Stimmung zu sorgen. Aus einem Fehler hat Electronic Arts scheinbar gelernt - Die Sims 4 wird angeblich ein Offline Spiel, auf einen zwanghaften Online Modus wird verzichtet.
Ein Schritt in die richtige Richtung - wie wir meinen - allerdings bleibt zu hoffen, dass es Electronic Arts diesmal schafft, eine bekannte starke Marke NICHT im Stile von Sim City an die Wand zu fahren. Denn Die Sims haben es sich verdient, mit Respekt und Können entwickelt zu werden.
Die Sims 4 soll 2014 für PC und Mac erscheinen.
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Sven | 09.05.2013 - 19:15 | 277 Views | 0 Kommentare Quelle: Electronic Arts / Gamestar.de
EA bekommt von Disney Rechte an „Star Wars“-Spielen
Der Unterhaltungskonzern Walt Disney hat die Rechte für die Entwicklung von Spielen im Star Wars Universum an den Publisher Electronic Arts abgegeben. Dieser braucht dringend Erfolge auf seinem Konto.
Electronic Arts hat in den vergangenen Tagen und Wochen Verhandlungen mit Walt Disney geführt und nun die Rechte an der Weltraum-Saga um Luke Skywalker, Darth Vader und Co. erhalten. „Es ist der Traum eines jeden Entwicklers, Spiele für das „Star Wars“-Universum auf die Beine zu stellen“, erklärte EA-Manager Frank Gibeau am Montag in Kalifornien.
Disney selbst hat zunächst drei Filmfortsetzungen in Planung. Die erste, Episode 7, soll 2015 in die Kinos kommen. Alle Rechte hat Disney jedoch nicht abgegeben, so werden zum Beispiel die Rechte für die Entwicklung von neuen Spielen für Smartphones, Tablets und innerhalb Onlinespielegenres einbehalten.
EA gab bekannt, dass seine Entwicklungsstudios DICE (Battlefield) und Visceral (Deadspace) an neuen Spielen arbeiten werden. Ebenfalls wird BioWare weiterhin Spiele im Star Wars-Franchise auf den Markt bringen. Star Wars: The Old Republic, ein MMORPG, ist bereits auf dem Markt, jedoch nicht gerade sehr erfolgreich.
Die neuen Spiele, so ein EA-Sprecher, könnten von Filmen inspiriert sein, jedoch auch neue Handlungen, Gamedesign und Spielerfahrung bieten. Disney hatte fünf Monate nach der Übernahme von Lucasfilm den Videospielezweig von LucasArts geschlossen und somit die Spiele „Star Wars 2013“ und „Star Wars: First Assault“ sofort eingestellt. Es ist (noch) nicht bekannt, ob EA die Spieleentwicklung daran wieder aufnehmen wird.
LucasArts wurde 1982 von George Lucas gegründet und hatte unter anderem mit Spielen und Filmen wie Monkey Island, Zak MacKracken und den Star Wars-Spielen riesen Erfolge eingeheimst. 2012 hatte Disney das gesamte Star Wars-Universum für 4 Milliarden Dollar übernommen.
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Alex | 08.05.2013 - 22:15 | 156 Views | 0 Kommentare Quelle: STERN.de und FOCUS.de
Es gibt einige düstere Bands. Doch Blutengel schafft es immer und immer wieder in die Charts. Warum?
Bereits Mitte März war Chaos Radio vor Ort in der Turbinenhalle: Ein Konzert der Band Blutengel stand auf dem Programm - mit Unterstützung der Band Melotron. Das hier alles etwas anders abläuft, merkten wir schon nach Ankunft recht schnell: "Brauchen Sie ein Fotoband?" Moment, Fotoband? Was wir bisher nur von Festivals aus der Entfernung sahen, wurde uns schon direkt bei Ankunft angeboten: Fotos schiessen in der Ersten Reihe - hätten wir unsere Spiegelreflexkamera mit dabei gehabt, wären sicherlich noch bessere Bilder zustande gekommen, doch dazu später mehr.
Also erstmal rein und Melotron gehört. Eine Band, die uns noch nicht so recht bekannt war. Doch schnell merkten wir, die Band rockt richtig. Wie im Fotograben üblich, durften wir nur die ersten 2-3 Titel vor der Bühne sein, was aber nicht viel ausmachte, wollten wir doch ursprünglich Herrn Pohl vor die Linse bekommen und natürlich auch hören.
Lange warten brauchten wir nicht. Um 21 Uhr betrat er mit einer kleinen Pyroshow die Bühne. Aus Sicherheitsgründen ist es natürlich nicht erlaubt sich im direkten Umkreis des Feuerwerks aufzuhalten, so dass unsere Fotos während den darauffolgenden Titeln entstanden.
Doch was ist es, was so viele Menschen dazu bewegt, die doch sehr düster angehauchte Musik zu hören? Nun, das wird sicherlich ein Rätsel bleiben. Doch eines ist sicher: Eine gänzliche Wandlung, so wie es der Graf von Unheilig durchgemacht hat, wird sicherlich ausbleiben. Vielleicht ist auch genau DAS das Faszinierende und auch das, was die Fans treu bleiben lässt. Einige Eindrücke des Oberhausener Konzerts findet ihr auf unserer Facebookseite oder direkt hier
Es ist nun zwei Monate her, dass EA und Maxis die Neuauflage des Spielklassikers SIMCITY veröffentlicht haben. Doch ist es überhaupt ein Spiel? Oder haben wir nur eine Beta gekauft? Oder gar eine Alpha?
Jeder der SimCity spielt, dürfte mittlerweile die Probleme kennen. Bis zu 50.000 Einwohner läuft alles gut in der kleinen Stadt doch dann ...
Es fängt harmlos an, ein Brand bricht aus und die Feuerwehr rückt aus; doch erreicht den Bandherd nicht ... warum? Stau!!! Nicht zu glauben aber ja die Feuerwehr stellt sich im Verkehrsstau an. Folgen? Ganze Gebiete brennen ab. Ähnlich verhält es sich mit Polizei und Krankenwagen. Auch diese "Notfallwagen" reihen sich im Stau an, anstatt wie erwartet zu Einsätzen zu fahren. Wozu haben diese Dinger Blaulicht und Martinshorn?
Warum habe ich eigentlich so viel Stau?? Ich habe doch Busunternehmen, eine Zugverbindung eingerichtet und Straßenbahnen gebaut! Genau das ist das Problem. Sollte eine gute Infrastruktur mit Bussen und Straßenbahnen den Stadtverkehr eigentlich entlasten, erreicht man eigentlicg genau das Gegenteil. Hat man gleich mehrere Städte oder spielt mit Freunden zusammen, addiert sich die Zahl der Busse, denn auch die Nachbarn haben ja Busunternehmen und versorgen die Stadt mit Touristen und Arbeitern. Ergo: Mehr Verkehr - mehr Stau.
Anstatt die Busse die Haltestellen getrennt anfahren, nein, in SimCity fahren die Busse alle hintereinander weg und auch nur die am meist frequentierte Haltestelle an. Die Restlichen Haltestellen? Na die haben Pech gehabt. Bei den Strassenbahnen das gleiche Bild. Dazu der ganze Individualverkehr - Kollaps ist vorprogrammiert.
Ein weiterer Grund für den Verkehrsinfarkt ist die Tatsache, dass unsere SIMS den direkten, also kürzesten Weg fahren - nicht den sinnvollsten. Wir fragen uns insgeheim, wer die Verkehrs KI programmiert hat - jemand mit Ahnung, oder ein Schimpanse aus dem Zoo? Wobei....ein Schimpanse hätte vermutlich was gescheiteres programmiert....
Von der Müllentsorgung, die auch im Stau steht, reden wir mal besser nicht.
Nun haben wir im Stau: Polizei, Krankenwagen, Umzugswagen (die Stadt erhöht sich ja ständig), Müllwagen, Recyclingwagen (gebildete Sims achten auf die Umwelt), LKWs, PKWs, Schulbusse, Stadtbusse, Regionalbusse, Feuerwehrwagen, (natürlich auch Müllwagen, Polizeiwagen etc. der Nachbarn, die einen selbstverständlich mit versorgen) und seit dem kostenlosen DLC Elektroautos von Nissan. Alles im Allem ein massives Aufkommen auf den Straßen und das, obwohl man auf ein gutes Straßennetz hat mit vielen Ausweichmöglichkeiten geachtet hat, welche jedoch nicht genutzt werden, da SIMS grundsätzlich, wie gesagt, die kürzeste Strecke nehmen.
Folgen des Staus:
- Schüler kommen nicht zur Schule -> Keine Ausgebildeten Sims -> Fabriken schließen -> Verlust an Steuereinnahmen
- Häuser brennen ab -> Einwohner verlassen die Stadt -> Verlust an Steuereinnahmen
- Umweltverschmutzung steigt da Chemiebrände nicht gelöscht werden können -> Einwohner verlassen die Stadt -> Verlust an Steuereinnahmen
- Lieferungen ans Kraftwerk kommen nicht an -> Stromausfälle (Keine Produktionen, Öffentliche Verkehrsgebäude wie Busse schließen -> mehr Stau.
Wasserwerk stellt die Arbeit ein, ebenso Polizei, Krankenhaus, Feuerwehr -> mehr Kranke, mehr Verbrechen, mehr Feuer -> EINWOHNER VERSCHWINDEN!) -> Verlust an Steuereinnahmen
- Lieferungen von der Industrie an die Gewerbegebiete bleiben aus -> Geschäfte und Industrie schließt -> Verlust an Steuereinnahmen
- Waren aus dem Handelsdepot werden nicht rechtzeitig verkauft, Lager läuft über Produktionen Stoppen -> kein Zusatzeinkommen mehr
- Importierte Waren erreichen das Handelsdepot nicht - Stopp der Produktionen -> Einkommen fehlt
- Krankenwagen kommen nicht zum Einsatzort -> Sims sterben -> Nachbarn verlassen wegen zu hoher Sterberate die Gebäude -> Verlust an Steuereinnahmen
- Polizei kommt nicht zu Überfällen -> Geschäfte Wohnblöcke Industrie schließt -> Verlust an Steuereinnahmen
- Müll wird nicht eingesammelt -> Bodenverschmutzung steigt -> Einwohner verschwinden -> Verlust an Steuereinnahmen
Die Liste lässt sich beliebig Fortsetzen, doch die Folgen sind schnell beschrieben. Durch den Stau bleiben Steuereinnahmen und Zusatzeinnahmen durch Spezialisierungeinahmen aus. Die Stadt geht ganz einfach Pleite.
Auch andere Probleme sind allen Spielern wohl bekannt. Wasserpumpen direkt an Flüssen oder Meeren gebaut haben plötzlich kein Grundwasser mehr. Obdachlose sammeln sich in den Parks, schaut man jedoch genauer hin sind diese "unerwünschte Subjekte" nur Kinder. Die Industrie beschwert sich über unausgebildete Arbeiter und so weiter.
Am 22.04.2013 wurde von EA ein Patch aufgespielt: In diesem wurde folgendes Versprochen:
Was ist neu?
- Bürgermeister-Villa: Elegante Wagen für den Weg des Bürgermeisters ins Büro; bei vorhandenen Modulen Einsatz von Hubschrauber, Limousine oder Sportwagen
- HUD: Fix zur Farbkorrektur im „Farbenblind“-Modus
- Datenkarten: Anzeige der Karten in deren normalem Farbton bei Aktivierung eines Filters (außer im „Farbenblind“-Modus)
Fixes und Updates
- Städte werden nicht verarbeitet/zurückgesetzt: Fix einiger der Probleme, die die serverseitige
- Stadtverarbeitung behindert haben. Es wird fortwährend daran gearbeitet, dies noch weiter zu verbessern.
- Spiel beitreten Filter: Regionen mit freien Städten werden nun zuerst angezeigt
- Einladungen: Einladungen einer Region beizutreten sollen schneller gesendet und empfangen werden
-Tourismus: Fix für unerklärte Fluktuation der Touristenzahlen; ausgeklügeltere Zählung der Touristen beim Transport
- Kreuzfahrtschiffe sind effektiver und bringen Touristen der mittleren und hohen Einkommensschicht in Küstenstädte
- Neue Touristen entscheiden sich nun eine Stadt zu besuchen, wenn abwandernde Touristen an Bahnhöfen, Bus-Depots oder Kreuzfahrtschiffen ankommen, anstatt darauf zu warten bis diese die Region verlassen haben.
- Diese Änderung wird die Stillstandzeit von Touristengebäuden reduzieren
- Kasinos: Verbesserung der Kasinos, um aus dem Glücksspiel eine rentablere Spezialisierung zu machen. Spieler müssen bestehende Kasinos planieren und neue errichten, um die Verbesserungen zu sehen
- Die größeren Kasinos laden jetzt mehr Touristen in die Stadt ein, was zu einer höheren Auslastung führt
- Berücksichtigt, dass bestehende Kasinos ersetzt werden müssen, damit diese Änderung in Kraft tritt
- Mehr Kasinos: Erhöhung des Limits von Scifi-Kasinos und noblen Kasinos auf sechs Module
- Spiel in der Region: Bankrotte Städte können nun Geldgeschenke empfangen
- Bildung: Fix für Schulbusse, die am Gymnasium stecken blieben; bestehende Schulen werden automatisch repariert
- Bildung: Fix für Schulbusse, die Sims aus Nachbarstädten eingesammelt haben, die keine Schulbushaltestelle besitzen
- Bildung: Fix für akkuratere Nachverfolgung der Schüler- und Studentenzahlen der Region
- Bildung: Fix Fix für Sims beim Verlassen des Schulbusses an der Haltestelle (zuvor Orientierung der Sims zum nächsten Gehsteig anstatt Antritt des direkten Wegs zur Schule)
- Bildung: Universitätsflügel erzielen jetzt den richtigen Bonus
- Recycling: Patch für die Funktionsausfälle des Recyclingzentrums und Nutzung des
- Recyclingservice durch andere Städte
- Luftverschmutzung: Patch für willkürlich auftretende Luftverschmutzungen; Behebung von Problemen mit doppelter Belastung der Luft, bei denen die Verschmutzung in den Bereich des Spielers zurückgeleitet wurde
- Feuerwehr: Vermeidung einer zu großen Ansammlungen von Löschfahrzeugen; effektivere Logistik beim Einsatz
- Wasser: Möglichkeit der Förderung von Wasser aus Flüssen im größeren Umkreis durch die Pumpen und dadurch bessere Nutzung des Grundwassers einer Stadt
- Katastrophen: Verbesserte Abstände zwischen willkürlichen Katastrophen (zu hohe Frequenz bei manchen Spielern), einschließlich einer Regenerationsdauer ganz ohne spontane Katastrophen
- Handel: Patch für Umschlagplätze, die plötzlich den Versand einstellten
- Transport: Fix für Straßenbahnen und Busse, die jetzt stark frequentierte Haltestellen zuerst anfahren
- Transport: Bereitstellung der akkuraten Zahl an Arbeitern und Ladenbesuchern für Nachbarstädte durch Städte mit entsprechenden Einwohnern und öffentlichen Transportmitteln
- Transport: Rückkehr von Transportmitteln zur Garage, wenn diese in einer Serviceschleife festhängen (anstatt noch weitere Passagiere zusteigen zu lassen)
- Transportmittel sollten sich nach dem Update automatisch regenerieren. Wenn ihr die Erholung forcieren möchten, deaktiviert Haltestellen mit Problemen, wartet ein paar Spielstunden und aktiviert sie dann wieder.
- Transport: Niedrigere Anzahl von Bussen aus Nachbarstädten und bessere prioritäre Behandlung der Einheimischen
- Wohngebiets-Verbesserung: Ausschließlich als Wohngebäude genutzte Anlagen verfügen jetzt über einen Fehlerstatus
- Gebäude werden daran gehindert an Dichte zu gewinnen, wenn sie weder Strom noch Wasser zur Verfügung haben
- Die Höhe der Zufriedenheit, die durch niedrige Steuern, Feuerschutz, Gesundheitsversorgung und Verbrechensbekämpfung aktiviert wurde, ist gesenkt
- Behebung einiger Fälle, in denen verlassene Gebäude nicht verlassen waren, obwohl sie sollten
Wohngebäude mit hoher Dichte sind nun nicht mehr davor gefeit, verlassen zu werden, wenn die finanziellen Mittel fehlen
- Zufriedenheit durch niedrige Steuern wird nicht mehr jedes Mal verdoppelt, wenn sie eintritt
- Verlust von Zufriedenheit durch Arbeitslosigkeit hat nun einen höheren Einfluss
- Budget: Fix des Problems welches verhindert hat, dass Systeme wie Feuerschutz, verlassene - Gebäude, Müllversorgung und Abwasser anlaufen, obwohl sie dies sollten
- Audio: Fix des Problems, dass Musik nicht mehr funktioniert, wenn eine sehr große Stadt gebaut wurde oder Phantomsounds wiedergegeben wurden
- Planieren: Fix des Problems beim Planieren von Gebäuden, die Servicefahrzeuge, Lieferfahrzeuge oder andere Agenten in der Stadt in der Stadt verteilt haben. Bisher waren diese Agenten in einem
- Schwebezustand und erholten sich davon nicht, wenn neue Gebäude dieser Kategorie gebaut wurden. Dies wird nicht mehr vorkommen
(Quelle: http://www.simcity.com/)
Doch hat sich wirklich was verändert? NEIN. Hat es nicht. Das Verkehrsproblem größer denn je! Noch immer hat es EA nicht geschafft die größten Fehler auszumerzen, nicht einmal ansatzweise. Das Stauproblem ist schlimmer geworden. Auch das Wasserproblem wurde nicht behoben. Es ensteht ohne Grund Luftverschmutzung. Das Spiel beendet sich öfters als vorher mit einem Bluescreen oder lässt sich gar nicht mehr laden. Spielstände sind nicht mehr ladbar und so weiter und sofort.
Wir sind ja um großen und ganzen sehr geduldig, doch langsam finden auch wir keine neutralen Worte mehr. Anstatt auf die Kunden einzugehen, hält EA an seiner Werbepolitik fest und startet vergnügt sinnlose Umfragen.
Wir als Kunden fragen uns da wirklich: Will EA uns für dumm verkaufen? Es ist offensichtlich, dass es sich bei SimCity um eine schlecht programmierte Betaversion handelt - oder anders formuliert: Eine Simulation, die gar nicht simuliert und deswegen nicht wirklich funktionieren kann.
Wie SimCity sich spielt, lässt sich mit folgenden Vergleich erklären:
Ich gehe zum Autohändler meines Vertrauens und bestelle das neue Spitzenauto mit allen drum und dran und lege 180 000 € auf den Tisch. Mein Händler sagt mir dass ich mit einer Wartezeit von zwei Monaten rechnen muss. Zwei Monate später liefert mir mein Autohändler das Lenkrad meines Traumautos mit einem Schreiben. "Sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für das Vertrauen in unser Produkt und wünschen ihnen viel Spaß beim Fahren. Ihr Kundendienst des Vertrauens....
Wir sagen: NEIN EA ... so nicht. Wer sich noch unschlüssig ist oder am überlegen ist, sich SimCity anzuschaffen, dem raten wir: WARTET AB! Denn noch ist SimCity sein Geld nicht wert.
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Dani | 27.04.2013 - 14:30 | 384 Views | 0 Kommentare Quelle: www.simcity.com und eigene Erfahrung
Die Entwicklung von Computer- bzw. Videospielen verschlingt unter Umständen Millionen von Dollar. Blockbuster wie Mass Effect, Skyrim oder
Call of Duty beweisen das immer wieder. Grafikpracht, Bombast Gameplay und zum Teil riesige Spielwelten zeichnen diese Spiele aus.
Dass es auch anders geht, zeigen Spiele wie Minecraft (Mohjang) oder Super Meat Boy (Team Meat) - oder auch das Spiel, um das es hier geht:
Planets under Attack vom Entwickler Targem Games.
Die Spielewelt ist momentan in vier Teile geteilt. Die Welt der Triple A Spiele, mit ihren Multimillionen Dollar Blockbustern, die Welt der Free2Play Spiele, die Welt der Schrottspiele und...die Welt der Indie (Independent) Games.
Bisher habe ich persönlich nur drei Welten kennengelernt, die Welt der Indie Games war mir bisher fremd - bis ich Post von Topware Interactive bekam und damit Planets under Attack auf den Schreibtisch bekam.
Erst mal war bei mir Kopfkratzen angesagt. Obwohl schon Ende 2012 erschienen, sagte mir der Titel mal überhaupt nix. Was für ein kleines Schätzchen da an mir vorbeigegangen ist, zeigte sich nach der Installation. Diese ging erfreulich schnell - kein Wunder, denn im Gegensatz zu den heutzutage gängigen 10-20 Gigabyte landen nur knapp 500 Megabyte auf der Festplatte. Nettes Detail: Beim Kauf der Retail Version erhält man sowohl die PC, als auch die MAC Version. Was mir nicht so gefällt: Das Spiel muss online aktiviert werden, was allerdings auch sehr schnell ging.
Was mich sehr überrascht hat, auf dem Handbuch sind zwei Codes abgedruckt - einmal der Aktivierungscode und ein optionaler STEAM Code. Im Handbuch findet der STEAM Code keinerlei Erwähnung - ich persönlich gehe davon aus, dass man eine weitere Version von Planets under Attack downloaden kann.
Retail für den Bruder/Schwester, STEAM Version für sich selbst - ab in den Multiplayermodus und zocken. Geniale Idee.
Was mich auch überraschte ist das Handbuch. Das ist dicker und ausführlicher als so manches Triple A Faltblatt. Okay, ich muss zugeben, so dick, wie ich am Anfang dachte ist es nun auch nicht, denn es die Anleitung liegt in drei Sprachen vor - trotzdem sind 19 Seiten FARBIGE Anleitung ein Novum im Spielbereich.
Aber nun ab ins Spiel. Ein gut gemachtes Tutorial erklärt mir, um was es geht. PLANETEN erobern. Das war es eigentlich im großen und ganzen. Keine gigantische Story - sondern einfach nur...Planeten erobern. Und das geht, zumindest am Anfang, verdammt easy. Gehen wir mal von der Tutorial Karte aus, so hat man einen Planeten in Besitz, zwei sind frei und ein Planet ist in feindlicher Hand. Auf jedem besetzten Planeten werden Kampfschiffe produziert, die man dann losschicken kann. Man legt die Zahl der Angriffsschiffe fest und schickt sie auf die Reise. Erobert man einen freien Planeten, so fängt dieser an, ebenfalls Kampfschiffe zu produzieren, um sie dann gegebenenfalls auch in die Schlacht zu schicken.Alles was man tun muss, ist die Anzahl der Angriffsschiffe und das Ziel fest zu legen. Der Rest geht von selbst. Die einzig weitere Steuerungsmöglichkeit ist das setzen von eines Defensiv Modus. Will man verhindern, dass ein Planet Schiffe los schickt, setzt man den Plant auf DEFENSIV, so dass er keine Schiffe los schickt. Hört sich nach einem verdammt primitiven Spiel an - ist es im Prinzip auch - aber es macht verdammt nochmal SÜCHTIG. Zumal es von Level zu Level immer schwieriger wird. Lustig ist vorallem, dass man bestimmte Level mehrmals auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden spielen kann - nein sogar MUSS, um das Spiel voran zu treiben.
So klein und unscheinbar, wie Planets under Attack daher kommt, so genial ist es irgendwie. Okay, es fesselt keine 200 Stunden vor den Bildschirm, wie es ein Rollenspiel tut und es bollert auch nicht in den Boxen, wie es bei Shootern vorkommt. Attack ist eher ein Spiel für zwischendurch ... für die Mittagspause ... aber Leute, seid gewarnt!!! Stellt Euch einen Wecker ...
BioShock und Bioshock 2 waren zwei riesen Hits - Irrational Games und 2K Games legen nun nach und präsentieren BioShock - Infinite.
Chaos Radio testete für euch die PS3 Version und ist begeistert.
BioShock Infinite spielt im Jahre 1912. Der Spieler findet sich auf einem kleinen Boot wieder, das unsere Hauptfigur Booker DeWitt an einen noch unbekannten Ort bringt. Klar wird, das es ein ungewöhnlicher Job für den Detektiv ist. Sein Auftrag?
"Bringen sie uns die Kleine und tilgen sie die Schuld"
Wer Bioshock 2 gespielt hat, kennt das Szenario nur zu gut, denn der Anfang ist fast identisch - doch BioShock Infinite ist nicht einfach ein drittes Bioschock. Es ist eine Evolution. Nach einer Erkundung eines Leuchturms geht es in einem mysteriösen Fahrstuhl ... aber dieses mal geht es nicht abwärts ... es geht in die Luft. Genauer gesagt in die Himmelstadt Columbia.
Die Stadt ist sehr liebevoll gestaltet, wenn man von den architektonischen Bauwerken ausgeht. Die Aussicht ist einfach atemberaubend, man kann sich die ersten Minuten gar nicht an dieser Grafikpracht satt sehen. So pompös die Grafik ist, so nett die Figuren auch aussehen, was sehr stört sind die ganzen Klone - man bekommt sehr schnell den Eindruck „Moment, dich hab ich doch schon mal hier gesehen?!“
Auffallend ist die Besessenenheit der Bevölkerung Columbias, die ihre Gründungsväter George Washington, Benjamin Franklin und Thomas Jefferson nahezu anbeten. Was mich sehr erstaunt hat, ist der offensive Umgang mit dem Thema Rassismus, welchen ich so in einem Computerspiel noch nicht gesehen habe. Rassismus ist in Columbia allgegenwärtig. Schwarze? Asiaten? Sind alle minderwertig und sind daher in Columbia nicht zu finden. Oberhaupt Comstock hält nichts von einer unreinen Stadt.
Columbia ist eine sehr große sehr geschäftige Stadt. Hier lebt das junge Mädchen Elizabeth lebt und Booker DeWitt soll sie finden.
In der Stadt selbst findet unser Detektiv seine Ausrüstung, Infusionen, Geld und Munition, was der Kämpfer eben so braucht…allerdings an Stellen, die teilweise unlogisch sind. Deswegen sei es jedem Spieler angeraten, ÜBERALL nachzuschauen, denn Geld findet sich zum Beispiel in den hintersten und unmöglichsten Ecken.
Natürlich dürfen die Übernatürlichen Kräfte nicht fehlen. Booker schleudert Feinde durch die Luft, macht Feinde zu Freunden und wirft Feuerkugeln, wehrt Blitze ab und so weiter.
Oberflächlich mag es wie ein typischer Ego-Shooter klingen, doch wer sich die Mühe macht in die Geschichte einzudringen wird überrascht, wie tief diese geht. Es ziehen sich mehrere rote Fäden durch das Spielgeschehen und man wird immer wieder gefordert sich zu entscheiden, ob man eine der „Nebenstorys“ spielt oder dem Hauptstrang folgt.
Sehr positiv fällt hierbei die Rolle der Elizabeth auf. Normalerweise haben es Spiele so an sich, das die Personen, die man schützen sollte, immer da stehen, wo die meisten Feinde sind und man Schwierigkeiten hat, das Persönchen am Leben zu halten. Oder unsere Schutzbefohlenen sind so klug und stehen genau im Schusswinkel. Hier nicht. Elizabeth erweist sich sogar als sehr hilfreich. Sie versorgt uns mit Waffen, Munition und öffnet sogar Tore zu anderen Dimensionen - sie kann durch Zeit und Raum reisen. Nebenbei kommentiert sie die Ereignisse und macht den Spieler auf Werkzeuge oder stärkere Gegner aufmerksam.
Irrational Games hat in Bioschock Infinite auf die Kritiken an den Lebenskammern aus Bioschock 2 reagiert und haben ihre Fehler verbessert. Sicher wird der Booker im Falle eines Todes ins Leben geholt, doch nun regenerieren auch die Gegner ihre Lebensenergie in dieser Zeit. Was allerdings merkwürdig ist: Überall stehen Verkaufsautomaten herum, an denen sich DeWitt ausrüsten kann… allerdings nur er – niemand anderes interessiert sich für diese Dinger.
Die deutsche Fassung ist als sehr gelungen zu bezeichnen. Die Besetzung ist hervorragend, DeWitt klingt für mich geradezu sympathisch.
Die Steuerung selbst ist für mich gewöhnungsbedürftig, allerdings muss ich zugeben BioShock Infinite ist mein erster Ego-Shooter. Man merkt jedoch, dass das Spiel für den PC konzipiert wurde – Maus und Tastatur fehlen einfach. Aber wie heißt es so schön? Übung macht den Meister.
Fazit: BioShock Infinite ist rasant spannend und manchmal auch rührend. Die Story packte mich vom ersten Moment an, die Musik (acapella Versionen moderner Popsongs) und die Atmosphäre sind etwas, was mich an diesem Spiel wahnsinnig fasziniert. Ich bin kein Fan von sinnlosen Ballerspielen, doch BioShock Infinite hat Story. Eine sehr tiefgründige sogar. Auch wenn ich noch nicht am Ende angekommen bin und mit einiges noch verborgen liegt, kann ich sagen dass mir dieses Spiel viel Spaß macht. Sei es die Entwicklung der Fähigkeiten Bookers oder die Fähigkeiten Elizabeths die einen manchmal zum schmunzeln bringen.
BioShock Infinite hat den Chaos Radio Games Award mehr als verdient.
Die geplante Neuregelung der "Bestandsdatenauskunft" sorgt für immer mehr kritische Wortmeldungen. Nun meldete sich auch die Gesellschaft für Informatik (kurz GI) zu Wort. Grund hierfür: Die Neuregelung sorgt für die Speicherung aller Bestandsdaten.
Wenn die Novellierungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG) wie geplant umgesetzt werden, führt dies zu einer beträchtlichen Erweiterung der Befugnisse der Strafverfolgungs- und Ermittlungsbehörden, die über die Telefonie hinaus weit in das Internet hineinreicht, warnte der Verband. "Der Grundgedanke des Telekommunikationsgeheimnisses liegt bislang darin, den Austausch von Informationen so zu schützen, als ob er von Angesicht zu Angesicht stattfinden würde, das heißt, die Nachrichten von Unbefugten nicht zur Kenntnis genommen werden können", erklärte Hartmut Pohl, Sprecher des Arbeitskreises "Datenschutz und IT-Sicherheit" bei der GI.
Diese Neuregelung sieht vor, den Begriff der Telekommunikation erstmal soweit auszudehnen, dass jeder interaktiver Datenaustausch im Internet, und nicht mehr nur auf die Telefonie, bezieht. Bislang ist dies nämlich noch der Fall.
Wenn man dies auf die Bestandsdaten jedes Nutzers bezieht heißt dies, dass Telekommunikationsunternehmen nicht mehr nur Vertragsdaten, sowie PIN und PUK rausgeben müssen, sondern auch gespeicherte Passwörter für die beim Provider genutzten E-Mail- und Cloud-Dienste. Strafverfolgungs- und Ermittlungsbehörden könnten somit auch auf soziale Netzwerke und sonstige vom Kunden verwendete Dienste zugreifen.
Zusätzlich müssten Provider auch Zugangsdaten zu so genannten Backup- und Update-Diensten herausgeben. Ein Zugriff auf alle vom Kunden im Internet gespeicherten Daten wäre somit möglich. Das Telekommunikationsgesetz definiert hier, laut Gesellschaft für Informatik, keine klaren Grenzen.
Die Telekommunikationsunternehmen werden zudem mit einer Offenbarungspflicht belegt. Die Firmen werden damit verpflichtet alle Verkehrsdaten auszuwerten und diese zu speichern für den Fall eines Auskunftsersuchens seitens der Behörden.
Bei dieser Offenbarungspflicht, die weitgehend automatisiert ist, gibt es keine Beschränkung auf Schwerstkriminalität sondern auch für ORdnungswidrigkeiten dürfte auf diese zugegriffen werden. Gleichzeitig wird teilweise auf einen richterlichen Vorbehalt verzichtet und den Dienstanbietern verboten, ihre Kunden über Datenweitergabe an diverse Ermittlungsbehörden zu informieren.
Helmut Pohl, Sprecher der GI, gesteht den Behörden durchaus zu auf Telekommunikationsdaten zugreifen zu können. Dies müsse jedoch unter engen Vorraussetzungen geschehen. "Mit den geplanten Änderungen wird das Telekommunikationsgeheimnis allerdings nicht nur im Kern ausgehöhlt, sondern auch das Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger auf Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme massiv verletzt", erklärte er. Zugleich forderte er die Bundesländer auf, am 3. Mai gegen das neu geplante Gesetz im Bundesrat, zu stimmen.
Bereits das zweite Jahr in Folge war Chaos Radio auf Europas größter Messe für Modellbau. Was gab es Neues? Was für Änderungen gab es und vor allem: wie sieht die Zukunft aus?
Jedes Jahr im April treffen sich in den Westfalenhallen Dortmund Modellbauinteressierte. Was sich für viele wie ein exotisches Hobby anhört, wird besonders durch fertige Modelle wieder "bekannter". Noch mehr Hersteller gegenüber dem Vorjahr bieten in diesem Jahr mit sogenannten Ready-to-Run/Ready-To-Fly Modellen besonders für junge Menschen Produkte an, um sie an das Modellbauen heranzuführen. Doch genau hier liegt das Problem: Im Zeitalter von Computer-/Videospielen mag man denken, dass kaum ein Jugendlicher mehr vor die Tür geht, um beispielsweise ein Flugzeug mit einer Fernsteuerung zu fliegen. Der Anteil derer, die dies dennoch machen, ist sehr gering, was man auch auf der Messe bemerken konnte. Nahezu alle Firmen bieten Produkte an, die einfach zusammenzubauen sind (beispielsweise durch zusammenstecken), oder aber schon nachdem man sie aus der Verpackung genommen hat fahr-/flugbereit sind. Auch beim Preis hat sich viel getan. Während vor wenigen Jahren noch das Modell eines Panzers an die 500 Euro kostete - ohne Fernsteuerung - bekommt man heute für rund 80 Euro gleich zwei fertig gebaute über Infrarot verbundene Modelle, mit denen man gegeneinander kämpfen kann.
In den Augen klassischer "old-school" Modellbauer werden solche Modelle als Spielzeug "beleidigt". Dennoch ist es ein Weg, gerade junge Menschen an das Hobby heranzuführen. Nicht nur im Militärbereich, sondern auch im Flugzeugsektor aber auch im Bereich der Eisenbahnen werden viele Einstiegsvarianten angeboten, die mehr oder weniger schwierig aufzubauen sind.
Alles schön und gut, doch wo ist das Problem mag sich der Leser denken - was durchaus berechtigt ist. Dass der Nachwuchs fehlt ist seit mehreren Jahren bekannt, worauf sich die Messe mit Workshops für die Kleinen aber auch die Hersteller mit kindgerechten einfachen Modellen eingestellt hat.
Hinzukommt noch ein Wandel der Messe. Von 2005 bis 2008 fand zeitgleich zur Intermodellbau die Hobbytronic statt - einem Magneten für Computerspieler bzw. so wie sie angelegt war, als Treffpunkt für Elektronikbegeisterte. Doch durch Rückgang der Besucherzahlen wurde die Messe eingestellt. Im Folgejahr wurde die für die Hobbytronic genutzte Halle für Flugschauen genutzt. Bereits zu diesem Zeitpunkt merkte man, dass die Messe im Wandel ist. Zwei Jahre später gab es ein themenorientiertes Konzept in den Hallen - Eisenbahn, Flugmodelle usw. Dieses Konzept bleib 2013 zwar noch relativ erhalten, doch merkte man, dass beispielsweise die Vereine und ihre Anlagen an ganz anderen Stellen waren als die Stände der einzelnen Hersteller und Händler. Im Grunde genommen kein Problem, doch gerade für Neulinge ist die Orienterung relativ schwierig gewesen. Die ersten beiden Tage waren die Gänge gut gefüllt. Den dritten Messetag liessen wir aus. Samstag war stellenweise gerade a Ständen wo es Dioramen zu bestaunen gab kein Durchkommen - ähnlich verhielt es sich bei Eisenbahnen. Mit viel Zeit und Geduld konnte man dann aber doch das bestaunen was man wollte.
Doch was gab es an Neuigkeiten auf der Messe? Neben den bereits anfangs erwähnten Fertigmodellen gab es besonders im Eisenbahnsektor eine interessante Neuigkeit: die Z21 Modellbahnsteuerung. Mit dieser gemeinsamen Entwicklung von Roco und Fleischmann ist es möglich über ein iPad oder auch mit einem Android-Gerät seine digitale Anlage zu steuern. Das besondere dabei ist die Tatsache, dass man neben den Zügen auch Signale, Weichen und andere Komponenten steuern kann. Weltpremiere hatte auf der Messe die Sicht aus dem Führerstand heraus. Mit einer in die Lok eingebauten kleinen Kamera ist es möglich über WLAN das Bild auf sein Tablet/Smartphone zu bringen. Somit hat man das Gefühl direkt am Steuer zu sein.
Und was gibt es als Fazit zu sagen? Eine Hobbymesse wo junges Publikum fehlt löst irgendwie ein mulmiges Gefühl aus, nicht zuletzt durch ein gewisses Chaos bezüglich der "Navigation" auf der Messe. Im Grunde hat sich von der Vielfalt auf der Messe nicht viel geändert. Die neu hinzugekommene Halle für die "experTEC" (Branchentreffpunkt für aktive Modellflieger) machte einen sehr guten Eindruck. Es wurden viele Vorträge gehalten was beispielsweise die Sicherheit beim Flugmodellsport angeht. Dennoch fühlte man sich als dortiger Besucher an den letzten Messetagen ziemlich einsam. Nur wenige Besucher waren in der Halle - wenn man bedenkt, dass die "Randmesse" eigentlich seitens des Veranstalters genau darauf ausgerichtet war.
Wie es in den nächsten Jahren aussieht bleibt abzuwarten. Für ältere Modellbauer wird die Messe sicher auch weiter ein Magnet werden, nicht zuletzt weil es hier sehr viele günstige Angebote gibt. Doch auch was die Verkaufsstände angeht bekamen wir reichlich Kritik zu Ohren. So bekamen wir beispielweise ein Gespräch unter Besuchern mitt, welches wir nur bestätigen konnten: "Ich bin 3x durch jede Halle gelaufen, und habe wirklich nichts Interessantes zum Kaufen gefunden". Sicherlich muss man schon genau hinsehen und natürlich auch die Preise vergleichen - nicht jeder Händler auf der Messe kann mit großen Onlinekaufhäusern oder sonstigen Onlinehändlern preislich mithalten - doch gibt es auf der Messe nunmal Produkte die man eventuell nicht so ohne Weiteres im Netz bestellen kann.
Bei der Anreise gab es in diesem Jahr einen Riesenpluspunkt zu vermerken: Am Wochenende fuhren viele Einsatzwagen zur Messe - teilweise sogar mit zwei Wagen pro Zug - überfüllte Bahnen gab es daher in diesem Jahr nicht. Der einzig negative Punkt an der diesjährigen Messe war die Tatsache, dass man in den Gängen der Hallen öfter mal über Stolperfallen klagte, kleinere Stürze inklsuive. Der Grund dafür waren Koffer, mit denen viele Messebesucher ihre Einkäufe transportierten.
Wir haben mal wieder in der Welt der Stars und Sternchen gesucht und Meldungen gefunden, die uns schon immer interessiert haben. Diesmal mit dabei: Nicole Scherzinger, Jennifer Anniston sowie Justin Timberlake.
Nicole Scherzinger durfte sich als Teenager Beine nicht rasieren
Die Sängerin Nicole Scherzinger durfte sich als Teenager die Beine nicht rasieren. Dies hätte ihr damals ihre Mutter verboten, wie die 34-Jährige dem "Ok!"-Magazin verriet.
Ihre Mutter verbot der ehemaligen "Pussycat Dolls"-Frontfrau außerdem Make-up zu tragen. "Ich komme aus einer konservativen Familie. Ich trug fast kein Make-up und ich durfte mir die Beine nicht rasieren, es war so peinlich", sagte die Sängerin. Scherzinger, die heute als eine der attraktivsten Frauen der Welt gilt, sei in ihrer Schulzeit zudem kaum von Jungs beachtet worden.
Im Nachhinein, denkt die Sängerin, hätten die strengen Regeln ihrer Mutter ihr aber geholfen erwachsen zu werden. "Ich habe mir zwar immer gesagt, dass ich das bei meinem Nachwuchs anders machen werde, aber wahrscheinlich werde ich ihn genauso erziehen", sagte Scherzinger.
Jennifer Anistons erste Hochzeit war "stressig"
Jennifer Aniston fand ihre Hochzeit mit Brad Pitt "stressig". Die Schauspielerin heiratete Pitt im Jahr 2000, aber ihr Hochzeitsplaner Kevin Lee gestand, seine berühmte Kundin sei unzufrieden mit dem Fest gewesen, das Gerüchten zufolge eine Million Dollar kostete und ein 13-Minuten langes Feuerwerk sowie 50.000 Blumen enthielt.
Nun plane sie eine ganz andere Zeremonie mit ihrem Verlobten Justin Theroux, das Paar möchte noch in diesem Jahr heiraten. "Sie werden keine Millionen-Hochzeit mit hunderten von Menschen feiern, die sie kaum kennen. Brad wollte das so, als sie ihn heiratete und letztendlich war es so stressig, dass sie die Hochzeit nicht wirklich genießen konnte", so der Hochzeitsplaner. Diese Feier solle kleiner und romantischer werden, sodass sie sich entspannen könne.
Justin Timberlake singt für US-Präsident Obama
Popstar Justin Timberlake hat am Dienstagabend für US-Präsident Barack Obama und dessen Frau Michelle im Weißen Haus gesungen. Der Sänger trat neben Soullegenden wie Booker T. Jones, Queen Latifah und Cyndi Lauper bei der Feier des US-Präsidenten auf, die unter dem Motto "In Performance at the White House: Memphis Soul" stand.
Der 32-Jährige begeisterte das Präsidentenpaar und ein privates Publikum im East Room des Weißen Hauses mit einer Coverversion von Otis Reddings Song "The Dock of the Bay". Steve Cropper, der den Song zusammen mit Redding schrieb, war ebenfalls anwesend und schien von der Darbietung begeistert. Wie die "Washington Post" berichtete, habe selbst der sonst zurückhaltende Präsident während des Auftrittes mit dem Kopf genickt, den Füßen gestampft und leise mitgesungen.
Am 12.03.2013 strahlte Sat 1 die TV Premiere der Politstatire „Der Minister“ aus und 4,44 Millionen Zuschauer sahen zu. Chaos Radio sah sich den Film einmal an.
Der Minister ist eine gewagte Produktion jedoch ohne Übertreibungen. Der Film nimmt die Affäre zu Guttenbergs aufs Korn und zeigt deutlich die Oberflächlichkeiten in der Politik. Auffallend amüsant ist hierbei die Tatsache das die Charaktere ihren „veräppelten“ Vorbildern sehr ähnlich sehen. Sei es Donni (Franz Ferdinand von Donnersberg), der gewisse Ähnlichkeiten mit Herrn Guttenberg aufweist als auch Kanzlerin Murkel, gespielt von Katharina Thalbach. Auch die gewählten Namen lassen teils Aufschlüsse auf die wahren Personen zu.
Franz Ferdinand von und zu Donnersberg (Kai Schumann), ein charmanter und gut aussehnender Adeliger, spielt hierbei die Hauptrolle.
Donni hat nicht wirklich viel Intelligenz und schummelt sich durchs Leben. Sein bester Freund Max Drexel (Johann von Bülow) dagegen ist intelligent, wortgewandt und hilft Donni nicht nur in der Schulzeit aus. So wird Max der Ghostwriter von Donni, als dieser sich entschließt in die Politik zu gehen.
Der Plan geht auf. Mit den von Max geschriebenen Reden gelingt es Donni tatsächlich einen Platz im Bundestag zu ergattern und der Siegeszug beginnt. Da jedoch Kanzlerin Murkel sehr skeptisch mit dem jungen von Donnersberg ist entschließt sich dieser von Max eine Doktorarbeit schreiben zu lassen.
Franz Ferdinand von Donnersberg wird promoviert und bekommt den Wirtschaftsminister zugesprochen. Doch Donni wendet sich von seinem Sandkasten Freund ab und lässt nun seine Auftritte von Chefredakteur Jan Breittmann (Thomas Heinze) gekonnt inszenieren. In New York soll Donni die Firma Fopel vor dem Aus retten.
Während Max mit seinem Leben eine Talfahrt erlebt, da seine Frau ihn mit den Kindern verlässt, geht es für Donni und seine Frau Vikoria (Alexandra Neldel) steil bergauf. Sie werden durch die Medieninszenierung das Lieblingspaar der Politik. Doch Max sieht die Schuld für seine Misere bei Donni und will dessen Leben zerstören und reicht bei den zuständigen Behörden den Hinweis auf Plagiate ein.
Der Absturz der von Donnersbergs beginnt.
Der Film kommt ohne Spezial Effekte aus und auch die Besetzung der Rollen ist gut durchdacht. Allerdings schaffe ich es nicht mir diesen Film komplett anzuschauen, da ich nach einer halben Stunde in den Schlaf entschwinde. Die monotonen Dialoge am Anfang könnten vielleicht ein Grund sein.
Dennoch ist der Film, wenn man die erste halbe Stunde übersteht, sehr amüsant - nicht zuletzt durch die Ähnlichkeit der Politiker und der irgendwie doch amüsanten Dummheit von Donni.
Der heimliche Star des Film ist Kanzerlin Angela Murkel. Es lohnt sich den Film einmal anzuschauen.
Gute Filme gibt es zu genüge, schlechte genauso viele. Ganz wenige sind ein Spagat aus beidem, zumindest aus der Sicht desjenigen, der über einen Film schreiben soll. End of Watch ist genauso ein Fall.
Officer Brian Taylor und sein Partner Mike Zavala sind Streifencops im Hexenkessel von South Central Los Angeles. Bandenkriege, Verfolgungsjagden und Schießereien gehören für sie zum Alltag, jede neue Schicht könnte auch ihre letzte sein. Doch Taylor und Zavala sind ein perfekt eingespieltes Team. Sie machen einen guten Job, und ein Späßchen zwischendurch kann auch nicht schaden. Als die beiden eher zufällig einen Drogenkurier festnehmen und dann ein größeres Depot ausheben, kommen sie einem mexikanischen Kartell in die Quere. Die Drogenbanden wollen Taylor und Zavala so schnell wie möglich loswerden. Sie setzen die Gang von "Big Evil" auf sie an, was auf eine blutige und tödliche Konfrontation herausläuft.
Eine Geschichte aus dem wahren Polizeialltag - das ist eigentlich die Story, in der es um den Film geht. Immer wieder gibt es Kamerawechsel, mal aus Sicht des Polizeifahrzeugs, mal aus der Sicht der zwei Polizisten, oder einfach nur als Dritte Person. Hervorzuheben ist dabei, dass in dem Film nahezu nichts verfälscht wird. Ganz gleich ob es Rügen seitens der Vorgesetzten sind, oder auch "blöde Kommentare" seinen Arbeitskollegen gegenüber. Wüsste man es nicht besser, könnte man behaupten die beiden Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal und Michael Peña seien gar keine Schauspieler, sondern auch im wirklichen Leben Polizisten. Die Leistung der Schauspieler ist einfach nur top. Auch hat sich der Drehbuchautor eine - seit langem mal wieder - eine realistische nicht an den Haaren herbeigezogene Story überlegt, die - anders als bei manch anderen Filmen - durchaus nachvollzogen werden kann.
Das einzig Negative an diesem Film ist die Tatsache, dass der Anfang von "End of Watch" relativ langgezogen erscheint. Dennoch ist es eine Überlegung wert, sich den Film einmal anzusehen. Actionfans kommen hierbei voll auf ihre Kosten.
Der gut 100 Minuten lange Film erscheint am 11. April 2013 auf DVD und Blu-Ray. Einige Ausschnitte aus dem Film könnt ihr euch in folgendem Trailer ansehen:
Wir danken der TOBIS Film GmbH & Co. KG für die Übersendung des Rezensionsexemplars.
Bereits im November 2012 testeten Dani und Sven XCOM: Enemy Unknown für den PC und für die Playstation 3. Beide sind erfahrene Gamer. Doch was ist mit denen die "neu" in die Spielewelt geworfen werden? Eine kleine und kritische Exkursion in die Spielewelt eines Nicht-Gamers.
Computerspiele - sie sind allgegenwertig. Und eigentlich sind diese von mir schon immer gemieden worden. Warum? Das kann ich mir bis heute nicht erklären. Doch auf der Gamescom 2012 gab es ein Spiel, welches mir von "damals" in Erinnerung geblieben ist. Es wurde auf einem extra Messestand von 2K Games im Rahmen einer Trailershow präsentiert - Release war erst im Oktober.
Eines Tages war es dann soweit: Wir erhielten Post von 2K Games! Dani stürzte sich auf die Playstation Version, Sven übernahm die PC Version und ich (die Review der beiden findet ihr übrigens hier)? Ich komme jetzt dazu, wenn auch mit reichlich Verspätung.
Mit freundlicher Unterstützung von 2K Games erhielt ich Anfang Dezember einen Key, mit der ich mir XCOM: Enemy Unknows herunterladen konnte. Gut 15 Gigabyte Downloadgröße krrochen regelrecht durch meine eigentlich doch recht schnelle Leitung. Während ich durchschnittlich 8 Megabyte die Sekunde gewohnt bin, war der Download mit durchschnittlich 800 Kilobyte die Sekunde vergleichsweise langsam. Also über Nacht den Download laufen lassen. Am nächsten Morgen ging ich dann ausgeschlafen an den Rechner und musste feststellen: erst 80% waren nach gut 8 Stunden geladen - warum ist mir ein Rätsel, denn die Leitung war eigentlich frei. Ich habe bis zum Ende des Downloads noch andere Dinge erledigt, bis die Installation startete. Installation? Ja richtig! Da war ja noch was... Auf meinem Quad Core vergingen noch einmal weitere knappe 90 Minuten bis das Spiel endgültig startbar gewesen ist. Geschafft! Naja von der Steam Aktivierung abgesehen, die war aber zeitunaufwändig und nach 20 Sekunden erledigt.
Also ran an den Feind - oh entschuldigt - die Aliens natürlich, denn genau um die geht es. Die Erde wird in naher Zukunft von einer Alien "belagert". Der Spieler schlüpft in die Rolle der militärischen und wissenschaftlichen Organisation XCOM, welche die Alieninvasion abwehren soll.
Als Nicht-Gamer ist die Steuerung am Rechner zunächst recht ungewohnt. Doch noch ein wenig "Gewöhnungszeit" hat man den Dreh raus. Doch was steuert man eigentlich? Ganz simpel erklärt: Man hat mit der Maus und der Tastatur (zumindest am PC) das Kommando über bis zu 6 Soldaten/Robotern, welche Missionen erfüllen müssen, um dann wiederum zur nächsten Mission gelangen zu können. Einfach aber doch recht anspruchsvoll.
Gerade für Spieleneulinge ist das Spiel in meinen Augen aber recht einfach und verständlich gehalten. Die Missionen werden natürlich von Mission zu Mission schwieriger, womit auch der Anspruch an den Spieler steigt. Einen direkten Vergleich zur Original-Version UFO: Enemy Unknown aus den 90er Jahren lässt sich definitiv nicht mehr ziehen. Nicht zuletzt weil viele Elemente aus der Urversion entfernt worden sind, was aber keinesfalls dem Spiel schadet - im Gegenteil. Die Grafik und die Details sind für meinen Rechner schon recht anspruchsvoll gewesen. Es gibt kaum ein Programm, was meinen Rechner mit 75% Dauerlast laufen lässt.
Fazit:
Wenn man die anfänglichen Hürden ausser Acht lässt, einen ordentlichen Rechner hat (ein Dual Core oder besser mit mindestens 4GB sollten es schon sein) und dazu auch noch Fan von Strategiespielen ist, für den ist XCOM: Enemy Unknown ein netter Zeitvertreib. Ich bin nicht unbedingt der Mensch, der tagtäglich Spiele spielt, werde aber sicherlich an dem einem oder anderen Wochenende mal ein paar Missionen mehr vollenden.
Studenten haben in der Regel Geldprobleme, dass beweist auch die junge Medizinstudentin Mary. Um ihr Studium zu finanzieren, versucht sie es zunächst erfolglos in einem Striplokal. Doch später ergeben genau dadurch sich Möglichkeiten, die sie später teuer bezahlen wird.
Die junge Medizinstudentin Mary (Katharine Isabelle) hat Probleme, ihr Studium zu finanzieren. Und damit nicht genug, legen ihre scheinbar vorbildlichen Professoren ihr mehr als nur einen Stein in den Weg. Ein nächtliches „Bewerbungsgespräch“ in einem Stripclub bringt zwar nicht den erhofften Strip-Job, aber es ergibt sich eine neue Möglichkeit, an Geld zu kommen. Mary entdeckt die blutige Welt der Untergrund-Operationen und eine etwas andere Karriere voll extravaganter Patienten beginnt.
Ein Horrorfilm wie kein anderer - wobei Horror eigentlich der falsche Ausdruck ist. "American Mary" ist ein Film, der von abartige Phantasien nur so überquillt. Sogenannte Body-Modifications, das sind operative körperverändernde Eingriffe, sind zu jeder Zeit im Film vertreten. Anfangs geht es um Beatress, eine junge Tänzerin, die ihrem Idol "Betty Boop" ähneln will. Ihre Stimme ähnelt ihr bereits. Mary soll nun die letzten körperlichen Details beenden.
Dadurch macht sie sich im Untergrund einen Namen und bekommt weitere Aufträge. Doch letzten Endes ist das nur ein Weg zum Ende ihrer Karriere, die sie nach Abbruch ihres Studiums im Untergrund begann und mit ihrem Tod beendet. Der geneigte Kinofan mag diesen Film schon als Splatter auslegen, doch dieser Film ist anders. Der zweite Film der Soska Schwestern Jen und Sylvia beschreibt das Drama einer jungen Studentin, die alles dafür gibt, ihr Leben finanziell in den Griff zu bekommen. Sie gerät dabei allerdings auf eine Ebene, die für "normale Menschen" sehr abwegig ist. Doch behält man im Hinterkopf, dass die durchgeführten Operationen auf Wunsch von Menschen durchgeführt wurden, um ihren Vorstellungen von Schönheitsidealen gerecht zu werden, kann man dieses Film mehr als Drama auslegen - ganz gleich von welcher Seite man dies betrachtet.
Für Fans des Genres ist dieser Filme in Muss, auch wenn manche Szenen mehr als "merkwürdig" erscheinen.
Der Film ist bei Universal Pictures erschienen (FSK 18) und seit dem 28. März 2013 erhältlich.
Einen kleinen Vorgeschmack bietet der Trailer (FSK 12):
Jeffrey Norris, 53, derzeit Kandidat bei der RTL-Quizshow "Wer wird Millionär?" und leidenschaftlicher Sportler, hat von seiner Erblindung als junger Erwachsener nach eigenen Angaben auch profitiert.
In einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" sagte Norris: "So makaber es klingt, ohne das Ereignis wäre ich nie Sportler geworden. Es war eigentlich ein Glücksfall. Als ich 18 Jahre alt war, habe ich das linke Auge verloren. Es war nach einem Sturz implodiert und musste operativ entfernt werden. Ende 1985 wurde das zweite Auge schwer verletzt bei einer Schlägerei, ich war damals in einer sehr schwierigen Lebensphase."
Erst nach dem Erblinden habe er angefangen, sich mit Sport zu beschäftigen. In der Sendung war der Nürnberger "unheimlich aufgeregt". Trotzdem hat er es geschafft, die Auswahlfrage richtig zu beantworten. Bei der ersten Frage hat Norris es technisch nicht hinbekommen, die zweite war zu umfangreich, bei der dritten Frage klappte es. "Das war die höchste mentale Herausforderung für mich, vor der ich jemals stand. Ich war schon bei dem Extrem-Sportler-Rennen Braveheart-Battle als erster Blinder dabei, aber das war bei Weitem nicht so anstrengend wie ´Wer wird Millionär´". Sportlich hat Norris in diesem Jahr noch viel vor. "Ich bin dieses Jahr noch bei der Iron-Man-WM auf Hawaii dabei, im Mai laufe ich noch mal in Basel. Und dann möchte ich noch nach Namibia zum 24-Stunden-Wüsten-Rennen." Den Gewinn will er nutzen, um einmal durch die Südstaaten der USA zu laufen und dann am L.A.-Marathon teilzunehmen. Auf dem Weg dahin möchte "Menschen aus den jeweiligen Regionen einladen, mit mir mitzulaufen und mitzuradeln, Geschichten und Kultur zu teilen - und am Ende soll ein Batzen Geld für die Running Strong Foundation dabei herauskommen, die sich um die Bedürfnisse der indigenen Bevölkerung kümmert. Mein Großvater war auch Indianer."
Am gestrigen Abend fand die 22. ECHO Verleihung im Berliner Palais am Funkturm statt. Noch nie zuvor gab es so viel Aufregung um die Nominierten wie in diesem Jahr.
In insgesamt 29 Kategorien werden die Preise verliehen und kaum waren die Nominierungen bekannt, gab es auch schon die ersten Kritiken. MIA und Kraftclub sagten ihre Teilnahme aus Protest gegen die Nominierung der Ihrer Meinung nach rechtsstehenden Band Frei.Wild ab. Durch die entstande Diskussion sah sich die Deutsche Phono-Akademie gezwungen die Nominierung der Südtiroler Band zurückzuziehen.
Durch das Galaprogramm führte die Schlagersängerin Helene Fischer, die selbst unter den Nominierten und Gewinnern zu finden ist. Neben vielen bekannte Stars und Sternchen waren auch wieder einige Newcomer mit am Start. Abräumer des Abends war die Deutsche Rockband "Die Toten Hosen", die gleich 3 ECHOs mit nach Hause nahmen. Zwei ECHOs gingen jeweils an Cro, Unheilig und Lana Del Ray. Zahlreiche Live-Acts umrahmten das Programm, zu den Highlights des Abends gehörte wohl die TV-Premiere der Single „Mon Raymond“, die Carla Bruni gemeinsam mit Ihrer Band vorgestellte. Der deutsche Liedermacher Hannes Wader stand gemeinsam mit den Toten Hosen auf der Bühne und zelebrierte den Song „Heute hier, morgen dort“. Weitere Live-Acts waren Frida Gold, Die ESC-Teilnehmerin Cascada, David Garrett, Cro, Emelie Sandé, Hurts, Seeed und viele weitere.
Zusammen gefasst kann man sagen, dass es ein sehr gelungener und kurzweiliger Abend war und man schon auf die nächste ECHO Verleihung gespannt sein darf.
Im nachfolgenden Text findet ihr alle Gewinner und ein paar Hintergrundinfos zu den Bands und Künstlern. Gerne dürft ihr in den Kommentaren eure Meinungen zur diesjährigen ECHO Verleihung kund geben.
In der ersten großen Gruppenkategorie Rock/Pop wurden insgesamt 6 ECHOs verliehen, die sich wie folgt ergeben:
Der Aachener Violinist David Garrett erhielt in der Kategorie Bester Künstler National den Echo und konnte sich somit erfolgreich gegen Rea Gervay, Heino, Peter Maffay und Daniele Negroni durchsetzen.
Bester Künstler International wurde der britische Sänger und Entertainer Robbie Williams. Weltweit konnte er bislang über 68 Millionen Alben verkaufen und hält mit 1,6 Millionen verkaufter Eintrittskarten an einem Tag auch den Guinness-Rekord.
Ivy Quaincoo konnte sich im vergangenen Jahr bei The Voice of Germany erfolgreich gegen alle Mitstreiter des Castings durchsetzen und erhielt in der Kategorie Beste Künstlerin National ihren ersten ECHO in ihrer noch jungen Karriere. Ihr erstes Album Ivy erreichte in den deutschen Charts Platz 5 und insgesamt 23 Wochen lang in den Charts vertreten.
Die Gewinnerin der Kategorie Beste Künstlerin International ist schon etwas länger im Musikbuisness. Mit dem Song Video Games, der im Dezember 2011 Platz 1 in den deutschen Singlecharts belegte, wurde Lana Del Ray bekannt. Ihr aktuelles Album Born to Die verkaufte sich bislang über 3,4 Millionen Mal und ist noch immer in den Albumcharts vertreten.
In der nächsten Kategorie Beste Gruppe National konnten sich die Toten Hosen erfolgreich gegen ihre deutschen Kontrahenten Silbermond, Pur, Mrs. Greenbird und The BossHoss durchsetzen. Über 30 Jahre Bühnenerfahrung liegen mittlerweile hinter der Band um Sänger Campinho.
Der Echo Beste Gruppe International ging an die britische Folkband Mumford and Sons.
In der Gruppenkategorie Rock/Alternative gab es nachfolgende Gewinner.
Als Beste Gruppe National konnten sich Unheilig mit dem Album Lichter der Stadt erfolgreich gegen die Ärzte, MIA und auch Kraftclub durchsetzen. Lichter der Stadt wurde im März vergangenen Jahres veröffentlicht, kletterte in den Charts bis auf Platz eins und verkaufte sich bislang in Deutschland über 500.000 Mal.
Billy Talent, Green Day, The Rolling Stones, Muse und auch Linkin Park waren als Beste Gruppe International nominiert. Durchsetzen konnte sich die 1996 in Los Angeles gegründete Band Linkin Park, die heute als bestverkaufende Rockband gilt.
Die dritte Gruppenkategorie handelt um Schlager und Volkstümliche Musik. Hier werden Künstler, Künstlerinnen und Gruppen gemeinsam nominiert und geehrt.
Als beste/r Künstler/Künstlerin/Gruppe deutschsprachiger Schlager waren neben der Siegerin und Moderatorin des Abends Helene Fischer noch Fantasy, Olaf, Matthias Reim und Michael Wendler nominiert.
Der zweite ECHO ging an Santiano als beste/r Künstler/Künstlerin/Gruppe Volkstümliche Musik. Eine Band aus dem Flensburger Raum die im vergangenen Jahr ihr erstes Studioalbum veröffentlichte.
In der Gruppenkategorie HipHop/Urban gab es nur eine Unterkategorie. Hier wurden die einzelnen Künstler beziehungsweise Gruppen sowohl National als auch International gemeinsam gewertet. Der Nachwuchsrapper Cro konnte sich hier gegen seine Mitstreiter Max Herre, Seeed, Xavas und Kollegah & Farid Bang.
Die nächsten beiden ECHOs in den Kategorien Hit des Jahres und Album des Jahres gingen an eine Band, die bereits einen ECHO erhalten haben. Damit erhielten Die Toten Hosen mit ihrem Album Ballast der Republik und dem Song Tage wie diese ihren zweiten und dritten ECHO des Abends.
Die deutsche Phonoakademie verleiht in zwei Unterkategorien den Nachwuchspreis für Newcomer. Bester Newcomer des Jahres National wurde der Stuttgarter Rapper Cro, der damit seinen zweiten ECHO erhalten hat. Cro, der zu bürgerlichem Namen Carlo Waibel heißt, bezeichnet seine Musik als eine Mischung aus Rap- und Pop-Musik, was er mit dem Begriff “Raop“, zugleich der Name seines Albums, abkürzt.
Ebenfalls den zweiten ECHO erhielt Lana Del Ray als Beste Newcomerin des Jahres International.
Ausverkaufte Konzerthallen und eine überaus erfolgreiche Abschlusstour kürten Peter Maffay und seine Tour “Tabaluga im Zeichen der Zeit“ zum Erfolgreichster Live Act National.
Insgesamt 25 Videos gab es in der Kategorie Bestes Video National. Zwischen dem 12. Und den 25. Februar fand eine Online-Abstimmung auf dem Videoportal MyVideo statt. Aus den fünf besten Videos wurde während einer zweiten Abstimmung dann das Siegervideo bestimmt. Lena konnte sich hier mit ihrem Video zu Stardust erfolgreich durchsetzen.
Die Hamburger HipHop- und Elektropunk Formation Deichkind erhielt den Preis in der Kategorie Electronic/Club/Dance National/International. Ihr bisher erfolgreicher Song in den Charts war die Single Leider geil, die bis auf Rang sechs kam.
Die Wise Guys, eine deutsche Musikgruppe die Anfang der 90er Jahre aus einer Schülerband hervorging erhielt den Echo in der Kategorie Crossover National/International. Die meisten ihrer Songs sind a-cappella Versionen und sie bezeichnen ihren Stil als Vocal-Pop.
Wieder einmal stand die Moderatorin des Abends selbst auf der Liste der Nominierten und geht erneut als Siegerin hervor. Ihren zweiten ECHO des Abends erhielt Helene Fischer in der Kategorie Erfolgreichste Musik-DVD Produktion National.
Zunächst haben sie ihre Teilnahme an der diesjährigen ECHO-Verleihung abgelehnt. Grund war die Nominierung der Band Frei.Wild. Jetzt geht Kraftklub als Sieger der Kategorie Kritikerpreis hervor.
Und wieder geht ein weiterer ECHO indirekt an die Toten Hosen. In der Kategorie Beste/r Produzent/in National wurden Vincent Sorg und die Toten Hosen ausgezeichnet.
Die letzte Kategorie der diesjährigen ECHO-Verleihung ist der Radio-ECHO. Hier konnte sich Roman Lob mit seiner Single Standing Still durchsetzen. Lob hat Deutschland im vergangenen Jahr beim Eurovision Song Contest vertreten.
Bereits am Vorabend wurden einige ECHOs während eines Wohltätigkeits-Dinner der Stiftung Musik Hilft verliehen. Die Preise wurden wie folgt vergeben:
Bester Nationaler Act im Ausland ging an den Graf von Unheilig.
Der Preis fürs Lebenswerk ging an den 70-jährigen Liedermacher Hannes Wader aus Bielefeld. Wader gilt neben Reinhard Mey und Konstatin Wecker zu einer der letzten großen Liedermacher im traditionellen Sinne.
Led Zeppelin konnte den Preis fürs Lebenswerk International gewinnen. 22 Jahre lang stand die englische Band auf der Bühne. Weltweit hat die britische Band über 300 Millionen Alben verkauft und zählt damit mit zu den erfolgreichsten Bands, welche sich 1980 nach dem Tod des Schlagzeugers John Bronham auflöste.
Das Privatradio FluxFM, das per Livestream im Internet, Berlin, Bremen sowie Stuttgart als UKW empfangen werden kann, erhält den Preis als Medienpartner des Jahres.
Die Fachhandelskooperation für Unterhaltungselektronik, Kommunikations- und Hausgerätetechnik Expert AG konnte in diesem Jahr als Handelpartner des Jahres den Echo mit nach Hause nehmen. Vor über 50 Jahren wurde die Expert AG in Langenhagen bei Hannover gegründet und hat mittlerweile über 6000 Mitarbeiter.
Den Ehrenecho für soziales Engagement erhielt der 70-jährige argentinisch-israelisch-spanisch-palästinensischer Pianist und Dirigent. Seit 1992 ist er Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.
In München ist am Dienstag die 17. "Internet World" eröffnet worden. Rund 250 Aussteller präsentieren dort zwei Tage lang ihre Dienstleitungen und Produkte rund um das World Wide Web.
Rund 10.000 Besucher werden erwartet. In diesem Jahr ist das "Online Shopping" ein Schwerpunkt der Messe. Viele Aussteller wollen das kritische Moment an der virtuellen Kasse knacken. Laut einer Studie der Messeveranstalter ist "Zahlung per Rechnung" aus Verbrauchersicht noch immer noch das sicherste Verfahren - während die Online-Shops andere Bezahlvarianten bevorzugen.
Eine weitere Herausforderung ist die zunehmende Verlagerung der Internetnutzung in den mobilen Bereich. Nach den längst zurückliegenden "goldenen Jahren" um die Jahrtausendwende erfährt die "Internet World" in den letzten Jahren wieder Aufwind. Bereits letztes Jahr wurde bei Ausstellern und Besuchern ein Plus von 30 Prozent verzeichnet.
Um etwas „Gutzumachen“ bietet EA für alle die bis zum 25.3.2013 SimCity bei Origin registiert haben ein Gratispiel. Unter dem Titel:
Für unsere geduldigen und großartigen Bürgermeister – ein kostenloser Download eines PC-Spiels auf Origin
Nach ihrem Desaster mit dem Sim City Launch bietet EA ihren Kunden nun eine Entschädigung an. Ob diese in Form eines Gratisspiels die Wogen glättet, wagen wir zu bezweifeln.
Tausende von Spielern sind enttäuscht und machen ihrem Unmut in den Foren von EA und Fanseiten auf Facebook Luft. Grund? Die noch immer nicht behobenen Fehler der KI und den zunehmenden erneuten Serverprobleme.
SimCity darf man unserer Meinung nach getrost als das "verbuggteste" Spiel des Jahres 2013 nennen und EA tritt die Fans weiter mit Füßen.
Es ist nun einigen gelungen durch das Austtauschen einer Codezeile das Spiel auch „Offline“ zu betreiben, was von EA jedoch dementiert wurde - sämtliche Posts im Forum des Publishers sind daraufhin gelöscht worden.
Weiterhin gibt EA bekannt, das dieser Eingriff als „Hack“ angesehn wird. Man unterstütze zwar gerne sogenanntes „Modding“ - jedoch keine „Hacks“.
Hacks werden von EA verfolgt und wer mit einem Hack erwischt wird, dem droht die Sperrung des Origin Kontos, was zum Verlust ALLER dort registrierten Spiele führt.
EA wird seinem Ruf wieder einmal gerecht. Maximale Gewinnoptimierung hat oberste Priorität, Kundenfreundlichkeit spielt keine Rolle. Was EA sich mit Sim City erlaubt, schlägt nach einhelliger Meinung der CR Redaktion dem Faß den Boden aus. EA hat seine Kundschaft dreist belogen (Onlinezwang), ein vollkommen verbuggtes Spiel auf den Markt gebracht und versucht sich nun mit Gratis Goodies aus der Affaire zu ziehen. Zugegeben - besser als nichts. Allerdings, so fern machbar, sollte man sein Spiel lieber zurückgeben. Der damit verbundene Schaden könnte EA vielleicht mal darüber nachdenken lassen, mehr für seine Kundschaft zu tun.
Folgende Spiele werden als Schadensersatz angeboten:
Battlefield 3 (Standard Edition)
Bejeweled 3
Dead Space 3 (Standard Edition)
Mass Effect 3 (Standard Edition)
Medal of Honor Warfighter (Standard Edition)
Need For Speed Most Wanted (Standard Edition)
Pflanzen gegen Zombies
SimCity 4 Deluxe Edition
Ab dem 21.3 kann jeder Besitzer von Sim City eins dieser Spiele kostenlos auf Origin runterladen. Ein Blick auf die Spiele zeigt aber auch deutlich das hier die Auswahl sehr begrenzt ist (nur zwei wirklich gute Spiele) und dementsprechend ist der Protest weiterhin ungebrochen. EA macht sich im Moment mehr Feinde als ihnen lieb sein wird.
Und Sim City krankt immer noch an Fehlern und gesperrten Funktionen ...
Endlich ist es da. Electronic Arts und Maxis präsentieren: SIM CITY.
Chaos Radio hat sich für euch das heiß erwartete Spiel mal genauer angeschaut und getestet. Was das Spiel neues bietet und was die Chaos Radio Redaktion dazu sagt, zeigt Euch unser Artikel.
UPDATE vom 16.3.2013
Sim City … das Desaster geht weiter...
Jetzt ist gut eine Woche nach dem Relase vergangen und EA hat zumindest die Server einigermaßen stabil zum Laufen bekommen. Die Serverabstürze sind zurück gegangen und auch die Erreichbarkeit der Server ist weitestgehend gewährleistet. Dennoch treten auch nach einer Woche massive Fehler in der KI von Sim City auf.
Das System basiert auf der „GlassBox Engine“, eine Oberfläche die auf aktive Objekte reagiert. Im Falle Sim City auf z.b Verkehr und Sims. Das führt derzeit zu massiven Problemen, an denen Maxis und EA arbeiten, aber den Spielfluss doch gewaltig zerstören.
So findet man derzeit, grade in größeren Städten, den Fehler das bei einem Brand alle Feuerwehrwagen zu diesem einen Brand ausrücken, fürs erste ja nicht verkehrt, aber bricht ein weitere Brand aus, so brennt das Gebäude ab, weil alle Feuerwehrwagen solange beim ersten Gebäude bleiben bis dieses gelöscht wurde. Das führt unter Umständenz zum Verlust ganzer Viertel, da nichts gelöscht wird außer das eine Gebäude.
Ähnlich verhält es sich bei Polizei und Krankenwagen, nur das natürlich in der Stadt auch anderer Verkehr herrscht. Sims fahren mit ihrem Auto zur Arbeit und verstopfen die Straße, Busse sind unterwegs und verstopfen die Straße und was macht die Feuerwehr oder Polizei? Sie reiht sich munter in den Verkehrsstau ein. Klasse die Ganoven haben freie Hand da die KI immer nur den kürzesten Weg nimmt, ebenso wie Busse etc.
Daraus folgt: Richtig... Dauerstau und keine Einsätze, die Stadt wird zum Verbrechensparadies und Keimschleuder, weil Krankenwagen und Streifenwagen solange im Stau stehen. Oder die Einsatzfahrzeuge können ihr Depot erst gar nicht verlassen, weil davor Stau ist.
Die Busse... diese fahren in Kolonne, damit möglichst wenig Sims mitgenommen werden und verstopfen so zusätzlich die Straße. So verhält es sich mit allen Verkehrsteilnehmern. Derzeit arbeitet EA an einer Lösung, aber wann das Verkehrsproblem mit der KI gelöst wird, bleibt abzuwarten.
Spaß macht es so jedenfalls nicht, wenn die KI zu dumm ist, den Verkehrsfluß vernünftig zu steuern.
Auch stört immer noch, das es nur zwei Geschwindigkeiten gibt, die schnellste ist immer noch deaktiviert und auch die Bestenlisten und Ranglisten sind nicht aktiviert. Also viel Geld für ein halbfertiges Produkt.
EA hat übrigens eine Entschädigung für dieses Desaster und die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten angekündigt...wie diese Entschädigung allerdings aussehen soll, darüber schweigt sich der Publisher zur Zeit noch aus.
Original Meldung:
Mit Spannung und Vorfreude wurde das neue Sim City erwartet und tausende warteten auf die Freigabe des Spiels um nach zehn schier endlosen Jahren wieder Städte zu bauen und Bürgermeister zu sein. Doch weit gefehlt. Wer sich am 7.3.2013 auf einen tollen Spielabend freute wurde von EA bitter enttäuscht.
Sim City 5 ist nur spielbar wenn man ein Originkonto besitzt und damit dauerhaft online ist. Durch diesen Onlinezwang kam es am Donnerstag und Freitag zu massiven Einschränkungen, denn EA wurde nach eigenen Angaben völlig von der riesigen Nachfrage überrascht. Sicher, bereits 24 Stunden zuvor fielen die Server in Amerika aus, aber war das nur ein technischer Fehler?
So war das Spielen am Relaseday sehr mühselig, sofern man überhaupt eine Verbindung zum Server bekam, was jedoch keine Garantie dafür war, dass man wirklich spielen konnte. Im Gegenteil, nur weil man in die kleine Tutorial Stadt kam, war das keine Garantie dafür, daß man sich nach Abschluss dieser Startstadt gemütlich eine Karte suchen konnte um zu spielen.
Mit einfachen Worten gesagt, der Start von Sim City war für EA ein Desaster. Die Bewertungen bei Amazon liegen auf einem Stern, was schade ist, denn wenn man erst einmal spielen kann, macht es wirklich sehr viel Spaß.
EA hat das Serverproblem mittlerweile in den Griff bekommen, indem sie etliche Server dazu geschaltet haben. Seit Samstag ist es bedeutend besser geworden und man kann in Ruhe spielen.
Was ist neu an Sim City?
Nun, die Städte selbst sind vom Bauland her sehr klein, doch dies ist gewollt. Bevor man eine Stadt erbaut, muss der Spieler sich eine Region wählen. Es gibt verschieden große Regionen. Von 3 Städten und ein Großprojekt bis zu 16 Städten und 4 Großprojekten.
Ebenfalls muss der Spieler entscheiden ob er eine private Region erstellt (in die er Freunde einladen kann) oder ob er mit anderen Spieler einer bereits erstellten Region beitritt.
Durch die Regionsspielweise muss der Spieler mehr planen und es wird ein Zusammenspiel der Städte notwendig. Beim Erstellen der Region kann der Spieler auch einen vereinfachten Spielmodus absolvieren. Den Baukasten. Hier stehen dem Spieler alle Gebäude, einige Cheats wie Geld, Umweltverschmutzung an/aus, Abwasser an/aus, Krankheiten an/aus, Kriminalität ein/aus, Obdachtlose ein/aus, zur Verfügung, man erhält jedoch keine Auszeichnungen. Diese braucht man im normalen Spielverlauf, um Gebäude oder auch Katastrophen freizuschalten.
Im Baukastenmodus gibt es keine Katastrophen, im normalen Spiel treten diese gerne auf und sind nicht abzustellen.
Jede Stadt hat ihre Vor- und Nachteile. So hat eine Stadt gute Ölvorkommen dafür aber wenig Grundwasser. Die andere Stadt ist ausgewogen, bietet Wasser, Ölquellen, Erzvorkommen und starken Wind für Windkraftwerke.
Durch die Region ist es möglich mit den Nachbarstädten zu handeln, Abwasserentsorgung, Strom, Wasser und so weiter. Auch ist es möglich das eine Nachbarstadt ihre Rettungkräfte und Müllfahrzeuge in die Städte schickt um bei Katastrophen und Müllentsorgung zu helfen, oder Schüler pendeln in die Nachbarstadt um dort an die Universität zu gehen. Es ist eine Neuerung die mir persönlich sehr gut gefällt.
Auch wenn man privat nur für sich spielt, ist es kein Problem alle Städte in der Region für sich zu beanspruchen und so das Maximum aus der Region herauszuholen. Man wird von den Einwohnern immer wieder um Hilfe gebeten und oft bringen die Aufträge einiges an Geld oder bieten wichtige Tipps beim Aufbau der Stadt.
Eine weitere Neuerung findet man beim Städtebau. Eine Stadt kann sich spezialisieren, hierfür bieten sich auch Assistenten an, die dabei helfen sollen.
So kann eine Stadt sich auf Glücksspiel spezialisieren und eine Menge Geld machen oder man spezialisiert sich auf Bildung, Handel oder Elektronik und einiges mehr.
Jede Region hat mindestens ein Großprojekt, welches allerdings erst erforscht werden muss. Dies kann eine Arkologie, ein internationaler Airport oder ein Kraftwerk sein. Von jedem Großprojekt profitiert die gesamte Region, allerdings kostet das Projekt viel Geld und Ressourcen...lohnen tut es sich allemal.
Vom Gameplay her bietet SimCity alles, was das Bürgermeisterherz sich wünscht. Tolle Gebäude und viele Farbfilter mit denen man die Stadt einem individuellen Look geben kann, z.b alles in Schwarz-Weiß, bei Städten mit Hochhäusern bei Nacht einfach ein Genuss anzusehen.
Ein tolles neues Feature in SimCity ist die Einführung von Maxisman, dem Superheld und Dr. Vu als Bösewicht. Man kann Maxisman auf Streifzug schicken um Verbrecher zu fangen, Menschen zu retten oder gar Brände zu löschen. Jede Stadt braucht ihre Helden, doch was wäre die Welt ohne den ewigen Widersacher. In SimCity wäre das Dr. Vu. Hier kann man Handlanger losschicken welche die Stadt in Angst und Schrecken versetzten. Natürlich kann Maxisman Dr. Vu fangen, aber die Chance das dieser wieder ausbricht ist groß. Eine nette Neuerung, die das Stadtleben sehr belebt, denn sowohl die Villa des Helden als auch das Schurkenhauptquartier haben direkten Einfluss auf die Stadt und Gebäudetypen.
Ein großes Manko ist die Cloudspeicherung der Städte. Dies mag zwar den Vorteil haben, daß man auf jedem Rechner seine Stadt spielen kann, jedoch kann es bei Serverproblemen passieren, daß die Stadt auf einmal weg ist. In SimCity ist es nicht möglich den Spielstand lokal zu speichern, was bei einigen großen Unmut aufwirft, gerade weil EA die Serverproblematik noch nicht ganz behoben hat.
Fazit: Mit 60 € (Konsole)schlägt dieses Spiel schon ganz gut zu Buche, aber es lohnt sich. Der Spielspaß ist garantiert und man kann sich um endlose Projekte kümmern... ob mit oder ohne Freunde... es macht Spaß. Auch grafisch ist SimCity nicht nur durch seine Filter ein echter Augenschmaus. Sicher gibt es hier und da einige grafische Fehler, aber die gibt’s es in jedem Spiel und wirklich stören tun sie nicht. Es bleibt allerdings zu hoffen das die Serverprobleme nicht wieder auftreten, denn vereinzelt haben die Server etwas Schluckauf und eine Stadt verschwindet mal einfach in den Weiten des Internets.
Gern hätten wir für den Spielspaß den Chaos Radio Award verliehen, allerdings haben sich Electronic Arts und Maxis mit der Onlinepflicht und den damit einhergehenden Startproblemen ein Eigentor geschossen. Auch die fehlende lokale Speichermöglichkeit, als auch die viel zu kleinen Karten stören den Spielspaß empfindlich. Auch einige Bugs stören den Spielfluß, wie zum Beispiel einige KI Fehler, sowie ein "gewollter" Bug: Aufgrund der anhaltenden Serverprobleme hat Maxis die höchste Geschwindigkeitsstufe bis auf weiteres deaktiviert.
31 Jahre, Sechs Hallen, 732 Aussteller aus 16 Ländern auf rund 40000 Quadratmetern, 80000 Besucher im Vorjahr - Das ist die größte europaweite Messe für Menschen mit handwerklich-kreativen Interessen: Die CREATIVA in den Westfalenhallen Dortmund.
Kunst - das ist eigentlich ein Begriff, vor dem viele Menschen zurückschrecken. Doch dass es für dieses "Hobby" eine fünftägige Messe gibt, ist vielen unbekannt. Die von den Westfalenhallen veranstaltete CREATIVA ist die größte Messe rund um Handarbeiten, Bastelbedarf, Künstlerbedarf, Handarbeiten und Schmuck. Angesprochen sollen sich diejenigen fühlen, die in jeder nur erdenklichen Form mit kreativen Tätigkeiten zu tun haben, darunter fallen nicht nur Freizeit-Künstler, sondern auch diejenigen, die auch beruflich damit zu tun haben - beispielsweise Lehrer.
Doch was ist das Besondere an der Messe? Nun, Chaos Radio war 3 Tage vor Ort und man muss sagen, wenn einem Menschenmengen keine Probleme machen, ist die CREATVA der Anlaufpunkt schlechthin um sich für seine künstlerischen Tätigkeiten einzudecken.
Ganz gleich ob es Textilien jeder Art sind oder aber auch Perlen - jeder findet hier etwas für sich passendes, vorausgesetzt man hat genug Platz im eventuellen Auto um die Einkäufe auch nach Hause transportieren zu können. Mit dem öffentlichen Personennahverkehr wird der Transport von größeren Gegenständen wie Leinwände schwierig, da die U-Bahnen nicht den Fahrgästen entsprechend mitwachsen. Meist wird nämlich nur ein Fahrzeug statt, wie bei Fussballspielen im Stadion neben der Messe üblich, drei eingesetzt.
Die CREATIVA ist aber nicht nur eine reine Verkaufsmesse. Viele Aussteller laden den Besucher zum Mitmachen auf zahlreiche Kreativ-Workshops und Vorträge ein. Hier kann man neue Techniken und Produkte ausprobieren oder aber seine vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten verfeinern. ebenso bieten viele regionale Vereine Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen.
Noch bis Sonntag haben Interessierte die Möglichkeit, die Messe in den Westfalenhallen Dortmund zu besuchen. Der Eintritt beträgt 10,50 Euro. Wer seine Eintrittskarte zu Hause ausdruckt, zahlt 10 Euro. An den beiden letzten Messetagen (Samstag und Sonntag) ist zusätzlich die Halle 3B für Besucher geöffnet. Dort findet dann der Puppen- & Bärenmarkt statt, ein Treffpunkt für Künstler und Sammler. Die Messe ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen zur Messe gibt es unter www.creativa.info - einen kleinen Überblick über die Messe verschafft übrigens dieses Video der Westfalenhallen:
Gestern ging die diesjährige CeBIT zu Ende. Laut den Veranstaltern ein voller Erfolg, doch ein fader Beigeschmack bleibt.
Am Mittwoch habe ich die diesjährige CeBIT in Hannover besucht. Schon nach der Ankunft im Pressezentrum konnte man feststellen, dass eine gewisse Wandlung eingetreten ist. Gab es in den vergangenen Jahren von vielen Ausstellern noch Pressemappen, die man im speziellen Pressezentrum der Messe mitnehmen konnte, war dieses Jahr die Anzahl der Austeller, die überhaupt Pressematerial angeboten haben, deutlich kleiner. Außerdem lagen bei vielen Ausstellern nur noch kleine Kärtchen oder Zettel mit dem Hinweis aus, man könne sich das Pressematerial im Internet herunter laden. Schön und gut, so spart man sicherlich einiges an Papier. Doch für einen Download brauche ich nicht den (für mich noch relativ kurzen) Weg zur Messe antreten. Ähnlich sah es mit Gesprächspartnern aus. WMan fährt auf eine Messe, um dort intensive und lohnenswerte Gespräche mit den Ausstellern als mögliche zukünftige Partner zu führen. Viele unserer Partner aus den letzten Jahren waren dieses Jahr gar nicht mehr vertreten oder nur noch minimal besetzt. Bei größeren Konzernen einen spontan Gesprächstermin zu bekommen war leider nahezu unmöglich.
Auch von der Besuchermenge sah es dieses Jahr deutlich schlechter aus. Sicherlich ist der Samstag der besucherreichste Tag, doch auch unter der Woche war in den vergangenen Jahren deutlich mehr los. Teilweise gab es damals kaum noch ein Durchkommen, ganz egal ob es die „Gaminghalle“ oder eine Businesshalle betraf. Dieses mal hatte man mehr Platz, als einem lieb war. Mitunter wirkten die Hallen im Vergleich zu den vergangenen Jahren auch recht leer.
Der Vorstand der Deutsche Messe, Frank Pöschmann, erklärt den Rückgang der Besucherzahlen dann so: „Wir haben seit einem Jahr intensiv an der Qualität der CeBIT gearbeitet. Unser Ziel – mehr Fokus und Profil – haben wir erreicht. Unsere Strategie heißt: Wir wollen mehr wiegen als zählen. Wenn wir zählen, haben wir rund 285.000 Besucher erreicht – wenn wir aber wiegen, war die CeBIT 2013 eine der stärksten und effektivsten Veranstaltungen der vergangenen Jahre.“
Dass man den Erflog von Messen jetzt nicht mehr nach Besucherzahlen misst sondern wiegt, höre ich in diesem Zusammenhang das erste Mal, aber irgendwie muss man ja den Rückgang der Besucherzahlen schönreden. Nur als Vergleich: Im ersten Messejahr 1986 besuchten 334.400 Besucher die Messe, zu ihren Hochzeiten kamen sogar knapp eine halbe Million Besucher zur Messe.
Als Pressevertreter für ein Projekt wie Chaos Radio stellt sich die Frage, ob sich der Aufwand noch lohnt auf private Kosten zur größten Computermesse Deutschlands zu reisen. Für ausgedruckte Downloadlinks und wenige Pressegespräche wohl eher nicht.
Unser Fazit: Liebe CeBIT, deine Zeit als wichtige Kommunikationsmesse scheint vorbei zu sein. Bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter das Konzept bis zur nächsten Messe anpassen und die Besucher zurückkehren – ansonsten wird die Luft wohl dünn.
Die Gründungsmitglieder der Erfolgsgruppe Status Quo denken auch nach über 50 Jahren Rock-Karriere nicht ans Aufhören. "Irgendwas wird uns wohl eines Tages dazu zwingen aufzuhören. Der Tod zum Beispiel", sagte Sänger Francis Rossi (64) zu "Bild".
Im Interview erinnert sich Rossi auch an die wilden Zeiten der Band: "Nach den Konzerten hatte jeder von uns eine Suite mit einem Thema: In einer gabs die Drogen, in der zweiten die Massagen - und in der dritten, wo es kaum mehr jemand hinschaffte, die Disco!" Heute lässt es auch Band-Kollege Rick Parfitt (63) ruhiger angehen: "Mein einziger Sport: Wenn ich zu Hause bin, muss ich in den Garten, um die Hühner aus dem Stall zu lassen. Das sind immerhin 100 Meter." Doch die Frauen stehen angeblich immer noch auf die Rocker.
Rossi: "Wir kriegen immer noch Slips auf die Bühne geworfen oder Fans wollen unsere verschwitzten Handtücher." Pech für Parfitt: "Einmal wurde ich aber auch von einem Cheeseburger am Kopf getroffen!" Am Mittwoch starteten Status Quo ihre Welttournee. Auch in Deutschland sind Konzerte geplant.
Wir haben wieder in den Boulevardmagazinen geblättert und für euch das neuste an Meldungen rausgesucht, was es über die Stars und Sternchen zu berichten gibt. In der Sammlung sind: Jennifer Lawrence, Jörg Pilawa, Jennifer Love Hewitt, Beyoncé und Britney Spears.
Jennifer Lawrence möchte Bradley Cooper verkuppeln
Hollywood-Star Jennifer Lawrence möchte eine Freundin für ihren befreundeten Schauspielkollegen Bradley Cooper finden und ist sogar bereit für ihn Dates mit ihren Freundinnen zu arrangieren. "Es fühlt sich so an, als ob alles, was ich in letzter Zeit getan habe, ist, ihn zu verkuppeln", scherzte die 22-Jährige im Sender MTV. Sie fände ihre Bemühungen allerdings anstrengend und überlege nun Cooper eine kurze Liste mit Bildern ihrer Freundinnen zu geben, sodass er sich eine aussuchen könne.
Lawrence, die gerade erst den Oscar in der Kategorie "Beste Schauspielerin" für ihre Rolle in dem Film "Silver Linings" bekam, beteuerte allerdings, dass an ihrer Freundschaft zu dem 38-jährigen Cooper nichts Romantisches sei.
Jörg Pilawa kehrt 2014 zur ARD zurück
Fernsehmoderator Jörg Pilawa kehrt im Jahr 2014 zur ARD zurück. Das teilte der Senderverbund am Freitag mit.
Das Erste plane demnach mit dem 47-Jährigen "verschiedene Event-orientierte und mehrteilige Shows" für den Hauptabend. Das erste Projekt werde eine neue "international bereits erfolgreiche musikalische Entertainment-Show" sein, hieß es weiter. Darüber hinaus soll Pilawa auch im NDR zu sehen sein. "Ich kenne und schätze Jörg Pilawa seit vielen Jahren und freue mich deshalb sehr, dass er in die ARD zurückkehrt. Er wird bei uns an frühere Erfolge anknüpfen, aber auch Neues ausprobieren", so der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor.
Pilawa hatte die ARD im Jahr 2010 in Richtung ZDF verlassen.
Jennifer Love Hewitt will "im Herzen jung" bleiben
Die US-Schauspielerin Jennifer Love Hewitt will ihr ganzes Leben lang "im Herzen jung" bleiben. "Ich weiß, dass ich nicht für immer jung sein werde", sagte der Star dem "Shape"-Magazin.
Wenn man auf sich aufpasse und so viel Spaß wie möglich habe, könne man aber im Herzen jung bleiben. Sollte die 34-Jährige je Kinder haben, wolle sie auch ihnen diese Einstellung vermitteln. Zum Glücklichsein setzt die Schauspielerin, die nebenbei auch singt, unter anderem auf körperliche Fitness. Dabei denkt Hewitt auch an die eigene Familienplanung.
"Es ist wichtig, in der besten Form deines Lebens zu sein, bevor man Kinder hat", erklärte die Schauspielerin. Wenn sie eines von ihren Freunden mit Kindern gelernt habe, so Hewitt, dann das man mit Kindern mithalten können müsse.
Beyoncé erntet Kritik von PETA
Die Tierschutzorganisation PETA hat die US-Sängerin Beyoncé wegen einer eigens für sie kreierten Schuh-Linie aus exotischen Tierhäuten kritisiert. "Diese maßgeschneiderten Schuhe haben einen hohen Preis, der von den verschiedenen Tieren gezahlt wird, die erschlagen und bei lebendigem Leib gehäutet oder grausam gezüchtet und getötet werden", sagte ein Sprecher der Organisation gegenüber der Internetseite "Gossip Cop".
Als Material für die neue Kollektion wurde unter anderem die Haut von Stachelrochen, Krokodilen, Anakondas und Straußen verwendet. Die 31-jährige US-Sängerin musste bereits nach ihrem Auftritt beim Super Bowl, bei dem sie ein Outfit aus Kuh-, Python- und Leguanleder trug, viel Kritik einstecken.
Britney Spears verwechselt Designer ihres Kleides
Britney Spears hat den Namen des Designers ihres Kleides verwechselt, das sie auf der Oscar-Party von Elton John getragen hatte. "Es ist Versace", soll die 31-Jährige laut der "Women´s Wear Daily" auf die Frage, wessen Kreation sie trage, geantwortet haben.
Doch wie ein Pressesprecher der US-Sängerin nun klarstellte, lief Spears nicht in einem Dress des Mailänder Modehauses über den roten Teppich in Los Angeles, sondern trug ein Kleid vom Designer Michael Cinco. Die Sängerin überzeugte an dem Abend aber nicht nur mit der schwarzen und mit Pailletten besetzten Designer-Robe, sondern überraschte auch mit einer neuen Frisur. Für die neue Haarfarbe in einem kräftigen Braunton erntete die Sängerin von allen Seiten viel Lob.
Der Bezahlsender "Sky Deutschland" möchte in diesem Jahr die Zahl der Abonnenten noch stärker steigern. "Wir werden weiter wachsen, vielleicht sogar noch ein wenig schneller als 2012", sagte der Vorstandsvorsitzende von Sky Deutschland, Brian Sullivan, der Dienstagsausgabe der "Süddeutschen Zeitung".
2012 hatte die Zahl der Kunden bereits um zwölf Prozent auf 3,36 Millionen zugenommen. Mittelfristig sieht Sullivan sogar noch mehr Möglichkeiten. "Warum soll sich in Deutschland das Bezahlfernsehen nicht so wie in anderen Ländern durchsetzen? In Italien, Frankreich oder Großbritannien haben zwischen 30 bis 50 Prozent aller Haushalte ein Pay-TV-Abo, hier sind es derzeit gerade einmal 14 Prozent", sagte Sullivan Sky-Deutschland-Chef Sullivan betont, dass der Sender in diesem Jahr Gewinne machen will. "Für 2013 haben wir uns nun vorgenommen, dass wir operativ einen Gewinn erwirtschaften", betonte Sullivan.
Auch unter dem Strich seien bald positive Zahlen zu erwarten. Sullivan sagte: "Bis dahin sollte es nicht mehr allzu lang dauern, denn ein überwiegender Teil unserer Fixkosten, also zum Beispiel die Kosten für Film- oder Sportrechte, sind über einen längeren Zeitraum konstant. Wenn wir dann die Zahl der Abonnenten und damit die Einnahmen steigern, kann das Ganze relativ schnell ins Positive drehen." Der Bezahlsender ist seit der Gründung 1991 fast immer defizitär gewesen.
Der US-Medienkonzern News Corp hält derzeit 54,8 Prozent der Sky-Aktien. Ein Abschied von der Börse sei nicht geplant. "Hier gibt es aber für eine Einstellung der Börsennotierung keine Pläne. Ich sehe das positiv, denn die Börsennotierung bringt Disziplin und Transparenz. Das ist wichtig, gerade auch vor dem Hintergrund der Geschichte von Sky", so Sullivan. Er sagte zudem, dass das Durchschnittsalter der bestehen Abonnenten 41 Jahre ist, das der Neukunden aber 35 Jahren. "Wir werden also jünger - und das können wirklich nicht viele Medienunternehmen von sich behaupten", meinte Sullivan.