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"Internet World 2013" eröffnet

 



Bild: © Chris Adel / Pixelio.de

In München ist am Dienstag die 17. "Internet World" eröffnet worden. Rund 250 Aussteller präsentieren dort zwei Tage lang ihre Dienstleitungen und Produkte rund um das World Wide Web.

Rund 10.000 Besucher werden erwartet. In diesem Jahr ist das "Online Shopping" ein Schwerpunkt der Messe. Viele Aussteller wollen das kritische Moment an der virtuellen Kasse knacken. Laut einer Studie der Messeveranstalter ist "Zahlung per Rechnung" aus Verbrauchersicht noch immer noch das sicherste Verfahren - während die Online-Shops andere Bezahlvarianten bevorzugen.

Eine weitere Herausforderung ist die zunehmende Verlagerung der Internetnutzung in den mobilen Bereich. Nach den längst zurückliegenden "goldenen Jahren" um die Jahrtausendwende erfährt die "Internet World" in den letzten Jahren wieder Aufwind. Bereits letztes Jahr wurde bei Ausstellern und Besuchern ein Plus von 30 Prozent verzeichnet.
 

Alex in Nachrichten | Quelle: DTS Nachrichtenagentur | 19.03.2013 - 22:00    

Pay-TV-Sender Sky will weiter wachsen

 



Bild: © Abdullah M. / Flickr

Der Bezahlsender "Sky Deutschland" möchte in diesem Jahr die Zahl der Abonnenten noch stärker steigern. "Wir werden weiter wachsen, vielleicht sogar noch ein wenig schneller als 2012", sagte der Vorstandsvorsitzende von Sky Deutschland, Brian Sullivan, der Dienstagsausgabe der "Süddeutschen Zeitung".

2012 hatte die Zahl der Kunden bereits um zwölf Prozent auf 3,36 Millionen zugenommen. Mittelfristig sieht Sullivan sogar noch mehr Möglichkeiten. "Warum soll sich in Deutschland das Bezahlfernsehen nicht so wie in anderen Ländern durchsetzen? In Italien, Frankreich oder Großbritannien haben zwischen 30 bis 50 Prozent aller Haushalte ein Pay-TV-Abo, hier sind es derzeit gerade einmal 14 Prozent", sagte Sullivan Sky-Deutschland-Chef Sullivan betont, dass der Sender in diesem Jahr Gewinne machen will. "Für 2013 haben wir uns nun vorgenommen, dass wir operativ einen Gewinn erwirtschaften", betonte Sullivan.


Auch unter dem Strich seien bald positive Zahlen zu erwarten. Sullivan sagte: "Bis dahin sollte es nicht mehr allzu lang dauern, denn ein überwiegender Teil unserer Fixkosten, also zum Beispiel die Kosten für Film- oder Sportrechte, sind über einen längeren Zeitraum konstant. Wenn wir dann die Zahl der Abonnenten und damit die Einnahmen steigern, kann das Ganze relativ schnell ins Positive drehen." Der Bezahlsender ist seit der Gründung 1991 fast immer defizitär gewesen.


Der US-Medienkonzern News Corp hält derzeit 54,8 Prozent der Sky-Aktien. Ein Abschied von der Börse sei nicht geplant. "Hier gibt es aber für eine Einstellung der Börsennotierung keine Pläne. Ich sehe das positiv, denn die Börsennotierung bringt Disziplin und Transparenz. Das ist wichtig, gerade auch vor dem Hintergrund der Geschichte von Sky", so Sullivan. Er sagte zudem, dass das Durchschnittsalter der bestehen Abonnenten 41 Jahre ist, das der Neukunden aber 35 Jahren. "Wir werden also jünger - und das können wirklich nicht viele Medienunternehmen von sich behaupten", meinte Sullivan.
 

Alex in Nachrichten | Quelle: DTS Nachrichtenagentur | 26.02.2013 - 17:30    

Bundesregierung will Prozesskostenhilfe abschaffen

 



Bild: © Michael Grabscheit / Pixelio.de

Damit auch Menschen mit geringem Einkommen ihr Recht auf juristischem Wege einfordern können, hat der Gesetzgeber in Deutschland die Prozesskostenhilfe geschaffen. Dies soll sich jetzt ändern.

Bei einer Prozesskostenhilfe wird bislang geprüft, ob im Einzelfall eine Aussicht auf Erfolg besteht, so dass es hier bereits eine Hürde gibt. Die Bundesregierung will allerdings nun die Kosten begrenzen, indem die Prozesskostenhilfe auf ein Darlehen umgestellt werden soll, das der Antragsteller in Raten zurückzahlen muss.

62 Prozent der Anträge auf Prozesskostenhilfe betreffen Familienrechtsstreitigkeiten, also z.B. Ehescheidung, das Sorgerecht und das Unterhaltsrecht. Hier soll in Zukunft auch geprüft werden, ob ein Rechtsanwalt erforderlich ist.

Die Bundesländer klagen seit längerer Zeit über die hohen Kosten: Diese betragen gegenwärtig 500 Millionen Euro im Jahr. Mit der Umstellung auf Darlehen könnten jährlich 70 Millionen Euro eingespart werden.

Die Prozesskostenhilfe deckt nur die Gerichtskosten und die Gebühren des eigenen Anwalts ab. Statt Prozesskostenhilfe als Zuschuss kann auch eine Ratenzahlung vereinbart werden. Tatsächlich werden jedoch bereits jetzt nur in einem Teil der Fälle die gesamten Kosten vom Staat übernommen.

 

Alex in Nachrichten | Quelle: de.wikinews.org | 22.02.2013 - 12:28    

Der Fall Amazon: Probleme mit der Leiharbeit und die Regierung NRWs

 



Bild: © Amazon

Wir werfen einen Blick auf die Situation der Leiharbeiter bei Amazon und anderen Firmen, denn nicht nur Amazon geht schlecht mit seinen Leiharbeitern um. Wir zeigen jedoch auch die guten Seiten der Leiharbeit und den Sinn, warum es diese gibt. Der Fall Amazon ruft jedoch auch die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auf den Plan.

Nach einem Bericht über den Umgang mit Leiharbeitskräften bei Amazon durch die ARD zog der Konzern Konsequenzen und kündigte dem Sicherheitsdienst und dem Dienstleister, der für die Unterbringung der Leiharbeitskräfte bislang zuständig war.

Amazon bekräftig zwar das Sie diese Vorwürfe ernst nehmen, und diesen Umgang keinesfalls gut heißen, jedoch geht aus dem ARD Bericht eindeutig hervor, dass Amazon hauptsächlich mit Leiharbeitskräften arbeitet.

Im Allgemeinen ist das "Mieten von Arbeitskräften" heutzutage offensichtlich sehr angesagt. Bereits bei der Schlecker-Affäre wurden Mitarbeiter entlassen, um diese wieder als Leiharbeiter einzustellen. Leiharbeit hat natürlich nicht nur schlechte Seiten, diese sollten jedoch von der Regierung bekämpft werden, denn es gibt zuviele schlechte Seiten in Deutschland.

Die meisten in Deutschland arbeiten jedoch in einem Vollzeitjob der tariflich bezahlt wird und nicht bei einer Leiharbeitsfirma, wenn diese Arbeitsverhältnisse auch zunehmen. Vor gut 20 Jahren wurde die Arbeitskraft von 130.000 Menschen verliehen, heute sind es gut 800.000, etwa zwei Prozent aller Erwerbstätigen.

Die Leiharbeit ist meist der letzte Ausweg um nicht in der Arbeitslosigkeit zu enden und ist somit nicht freiwillig, der Unterschied zu Mini- und Teilzeitjobbern. Im schlimmstfall landen Menschen die Leiharbeit leisten, dann bei Firmen die Leiharbeiter ausnutzen und ausbeuten - Firmen wie Amazon.

Eigentlich sollte die Leiharbeit Firmen helfen, aufkommende Mehrarbeit (Auftragsspitzen) mit diesen Arbeitskräften kostengünstig und auf Zeit überbrücken zu können. ZUgleich war es als Chance für die Aabeitskräfte gedacht, in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. Was am Anfang gut gemeint war, ist mittlerweile, zumindest teilweise, schlecht umgesetzt worden. Nur ein geringer Teil der Leiharbeiter wird in die Stammbelegschaft übernommen.

Für Firmen die Leiharbeiter so einsetzen, ist dies ein Teil des Geschäftserfolges. Geringere Lohnkosten und der "Mitarbeiter" kann schnell wieder weggeschickt werden. Allerdings darf man dennoch nicht unterschlagen, dass es ohne die Leiharbeit zwar mehr feste Arbeitsverhältnisse gäbe, jedoch auch viel mehr Arbeitssuchende.

Es kommt also darauf an, die schlechten Seiten dieser Beschäftigungsform zu bekämpfen. Ein Anfang ist gemacht: Seit November erhalten Leiharbeiter in der Metall- und in der Chemieindustrie nach sechs Wochen Zuschläge, wenn sie in ein und demselben Betrieb arbeiten - ein Vorbild für andere Branchen.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hatte nach dem Vorfall in der Firma Schlecker zwar deren Modell verboten, jedoch sind noch zuviele Schlupflöcher offen, die es Amazon zu einfach machen, ihr Geschäftsgebaren so durchzuziehen. Die Regierung sollte solche Löcher schnellstmöglich stopfen.

Ob das so bleibt, hängt vor allem von den Kunden ab. Deren Macht ist groß: Der Textilhändler Kik führte in Deutschland firmeninterne Mindestlöhne ein, nachdem die miserable Bezahlung von Mitarbeitern und Nähern bekannt geworden war. Schlecker bescherten die negativen Schlagzeilen gewaltige Umsatzeinbußen. Es war der Anfang vom Ende. Amazon wird sich Bilder wie in dem ARD-Film ebenfalls nicht leisten können. Der dubiose Sicherheitsdienst ist bereits gefeuert. Ebenso zwei Dienstleister, die für die Unterbringung, Verpflegung und den Transport der Leiharbeiter verantwortlich waren.

Der aktuelle Fall ruft auch die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auf den Plan.

"Wir wollen erreichen, dass die Leiharbeit neu reguliert wird", sagte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

"Es muss der Grundsatz gelten: gleiches Geld für gleiche Arbeit. Wir wollen den Niedriglohnsektor eindämmen und einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn einführen. So lässt sich Lohndumping konsequent bekämpfen. Unsere Vorschläge liegen im Bundesrat auf dem Tisch."


Schneider äußerte sich kritisch zu den Vorgängen beim Online-Versandhändler Amazon. "Wir stellen in NRW fest, dass Amazon gerade in der Vorweihnachtszeit verstärkt auf Leiharbeitskräfte zurückgreift", sagte der Minister. "Grundsätzlich ist es nicht verwerflich, wenn Betriebe Leiharbeiter einsetzen. Problematisch wird es, wenn Unternehmen systematisch feste Arbeitsverhältnisse durch Leiharbeitsverträge ersetzen. Der Verdacht liegt nahe, dass Amazon diese Strategie hat."


 

Alex in Nachrichten | Quelle: DTS Nachrichtenagentur, ARD/DasErste, Facebook-Amazonseite, Süddeutsche.de | 20.02.2013 - 18:00    

Studie: Deutsche nehmen lange Fahrten für Shoppingausflüge in Kauf

 



Bild: © Tax Credits / Flickr

Die Bundesbürger lieben Shoppingausflüge und nehmen für diese auch lange Fahrtwege in Kauf. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "TNS Emnid" hervor, die vom Bankkarten Anbieter V-Pay (Visa Europe) in Auftrag gegeben wurde.

In dieser gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, mindestens alle drei Monate auf Shoppingtour zu gehen, 38 Prozent sogar einmal im Monat oder häufiger. 21 Prozent der Befragten sind dabei sogar bereit, Wege von bis zu 100 Kilometern zurückzulegen. Neben den Fußgängerzonen benachbarter Großstädte sind auch große Einkaufszentren mit einer breiten Auswahl an Geschäften und Gastronomie-Angeboten ein beliebtes Einkaufsziel. Dabei wird tief in die Tasche gegriffen: Mehr als ein Drittel gab an, jeweils Waren im Wert von bis zu 200 Euro zu kaufen.

Während für 60 Prozent der Frauen bei Shoppingtouren vor allem das "schöne Einkaufserlebnis" im Vordergrund steht, planen 65 Prozent der Männer längere Ausflüge nur, weil sie in der Nähe des Wohnortes kein ausreichendes Angebot vorfinden.
 

Alex in Nachrichten | Quelle: DTS Nachrichtenagentur | 13.02.2013 - 13:05    


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